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Björn Ziegenbein ging die Leichtigkeit der 1. Halbserie verloren : Seit 581 Minuten ohne Torerfolg

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Björn Ziegenbein ist mit zwölf Treffern der erfolgreichste Schütze im Hansa-Team. Doch der 24-Jährige steckt in einem derzeit Formtief und wartet seit 581 Minuten auf Saisontor 13. Zuletzt netzte er vor zwei Monaten ein.

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erstellt am 04.Apr.2011 | 07:17 Uhr

Rostock | Björn Ziegenbein ist mit zwölf Treffern der erfolgreichste Schütze im Team des Fußball-Drittligisten und derzeitigen Zweiten FC Hansa Rostock. Doch der 24-Jährige steckt derzeit in einem Formtief und wartet seit nunmehr 581 Minuten auf Saisontor Nummer 13. Zuletzt netzte er vor zwei Monaten am 9. Februar beim 2:0-Sieg in Ahlen zum zwischenzeitlichen 1:0 ein (45.). Anschließend gelangen ihm in den Partien gegen Babelsberg (3:0) sowie in Burghausen (4:1) jeweils zwei Vorlagen. Danach lief bei ihm aber nicht mehr viel zusammen. "Es ist wichtig, dass er sich an der Wirklichkeit orientiert. Er ist auf dem Platz schlecht geworden, und da wird er auch wieder gut. Sicherlich kann man sich zur Motivation auch mal ein Video mit vielen Toren anschauen, doch das beste Mittel ist, dass er sich seine Qualitäten im Training sowie im Spiel zurückholt", erklärt FCH-Trainer Peter Vollmann, der "Ziege" trotz der zuletzt mäßigen Auftritte eine Einsatzgarantie fürs Duell in Heidenheim (morgen 19 Uhr) ausstellte: "Natürlich ist es eine Möglichkeit, dass er auch mal ein Spiel sitzend auf der Bank beginnt. Aber ich denke, dass dieser Moment jetzt noch nicht gekommen ist."

Ziegenbein ist zwar selbstkritisch genug, um sich seine Formschwäche einzugestehen, will diese aber nicht überbewerten. "Wichtig ist doch, dass die Mannschaft und der Trainer hinter mir stehen. Ich darf jetzt nicht den Kopf hängen lassen, sondern muss einfach weitermachen. Ich denke, dass, wenn ich weiter hart arbeite, die Tore wieder fast von alleine kommen werden. Außerdem hatte ich gegen Jena zwei Chancen und damit schon mehr als gegen Offenbach sowie Braunschweig zusammen. Das zeigt, dass ich wieder einen größeren Drang zum Tor hatte."

Dass seine vier gelben Karten und eine mögliche Sperre bei einer fünften ihn belasten würden, verneint der Kicker: "Das habe ich während des Spiels nicht im Kopf. Das geht ja auch nicht, sonst würde man in den Zweikämpfen zurückziehen, und das geht nicht. Doch natürlich wäre es sehr schade, wenn ich dann ausgerechnet gegen Dresden (am Sonnabend nächster Heimgegner des FCH - d. Red.) gesperrt wäre. Aber das ist nun mal eine Regel, die zum Fußball dazugehört."

Zunächst gilt jedoch die volle Konzentration der Aufgabe in Heidenheim. "Auch wenn wir alle merken, dass wir uns auf der Zielgeraden der Saison befinden, wollen wir versuchen drei Punkte zu holen, um den nächsten Schritt zu machen."

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