Segelschulschiff "Passatwind": Rostock wird Heimathafen

Der Finanzvorstand und Schatzmeister des 'Passatwind sailing e.V.', Steuerberater Klaus Rohde, posiert am Dienstag (01.03.11) vor einem Modell des Segelschiffs 'Passatwind', das der Verein für 15 Millionen Euro in Mecklenburg-Vorpommern bauen lassen will. Foto: Stefan Simonsen/dapd
1 von 1
Der Finanzvorstand und Schatzmeister des "Passatwind sailing e.V.", Steuerberater Klaus Rohde, posiert am Dienstag (01.03.11) vor einem Modell des Segelschiffs "Passatwind", das der Verein für 15 Millionen Euro in Mecklenburg-Vorpommern bauen lassen will. Foto: Stefan Simonsen/dapd

svz.de von
18. März 2011, 08:46 Uhr

Rostock | Rostock soll der Heimathafen für ein neues Segelschulschiff werden. Ziel sei es, den Schiffsneubau namens "Passatwind" mithilfe eines Stifters zu realisieren und dann Segeltraining unter anderem für sozial benachteiligte Jugendliche anzubieten, sagte Peter Wolf, Vorsitzender des Vereins Passatwind Sailing. Etwa 15 Millionen Euro werde der Neubau nach aktuellen Schätzungen kosten. Um diese Summe aufbringen zu können, sucht der Verein derzeit noch Stifter. Vorstellbar wäre beispielsweise ein Wirtschaftsunternehmen aus der Region, sagte der zweite Vereinsvorsitzende Frank Schaper. Fertige Baupläne gebe es bereits. Gebaut werden soll die "Passatwind" dann auf einer Werft in Mecklenburg-Vorpommern. Wolf sagte weiter, die Segelausbildung solle aus den jugendlichen Trainees keine professionellen Skipper machen, sondern der Charakterbildung und Selbsterfahrung dienen. Wer zusammen Zeit auf einem Schiff verbracht habe, behandele sich auch später mit mehr Respekt und Rücksicht und könne Verantwortung übernehmen. Der Verein wurde unter anderem Namen 1998 im Vorfeld der Weltausstellung Expo in Hannover 2000 gegründet. Ziel war es damals, das in Lübeck vertäute Segelschiff "Passat" wieder in den Dienst zu stellen. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch 2001 am Widerstand der Lübecker Bürgerschaft.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen