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Lokales

21. November 2017 | 11:03 Uhr

Seehafen: Arbeiter im Silo zerquetscht

vom

svz.de von
erstellt am 18.Mär.2011 | 07:48 Uhr

Rostock | Unglück im Rostocker Seehafen: Bei der Arbeit auf dem Silo einer Mälzerei im Getreidehafen ist ein 58-jähriger Mann gestern gegen 13.50 Uhr in die Tiefe gestürzt. Er starb noch am Unfallort.

Bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten in einem Getreidesilo verlor der aus dem Kreis Bad Doberan stammende Arbeiter vermutlich das Gleichgewicht. Er stürzte etwa 3,5 Meter tief in das Silo. "Dort wurde gerade das Getreide abgelassen, sodass der Mann durch den Sog nach unten in den Trichter gedrückt wurde", sagt Gernot Migga vom B-Dienst der Rostocker Feuerwehr. Die insgesamt 30 Einsatzkräfte versuchten, den eingequetschten Mann zuerst vom Fuß des Silos aus zu befreien. "Sie wollten das Getreide durch Öffnen zusätzlicher Klappen ablassen", so Migga. Der Versuch blieb jedoch ohne Erfolg. Daraufhin setzte die Feuerwehr ein Höhenrettungsteam ein, das sich mit Atemschutzgerät aus etwa 28 Metern abseilte, um zu dem Eingequetschten zu gelangen. Erst nach zwei Stunden konnte der Trupp den Mann bergen. Der per Hubschrauber eingeflogene Notarzt konnte nur noch den Tod des 58-Jährigen feststellen. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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