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Lokales

22. November 2017 | 10:28 Uhr

Seebär Finn hat sich gut eingelebt

vom

svz.de von
erstellt am 20.Okt.2010 | 08:56 Uhr

Hohe Düne | Tausende Besucher aus Nah und Fern haben in diesem Jahr die Robbenforschungsstation am Yachthafen Hohe Düne besucht. Dort leben neun männliche Seehunde und seit diesem Frühjahr auch ein 2008 geborener südafrikanischer Seebär, der den Namen Finn trägt und sich sehr gut in die Gruppe der Meeressäuger integriert hat.

Schaulustige können vom Sonnendeck der schwimmenden Forschungsstation einen Blick auf die im Ostseewasser planschenden Tiere werfen und mit etwas Glück die Wissenschaftler bei der Arbeit mit den Seebären beobachten. Die Biologen, Physiker, Psychologen und Veterinäre im Marine Science Center der Universität Rostock unter Leitung von Prof. Dr. Guido Dehnhardt erforschen die Orientierungsmechanismen mariner Säugetiere. Während verschiedener Untersuchungen gehen sie der Frage nach, welche Sinnessysteme Seehunde besitzen, wie sie eingehende Informationen verarbeiten und wie sie sich in ihrer natürlichen Umgebung auch unter Wasser und im Dunkeln orientieren. Auf diesem Wege will das Team auch bislang unbekannte Informationskanäle des Meeres erforschen.

Zu einem Besuch lädt die Station gleich hinter der Yachthafenresidenz bis zum 31. Oktober täglich von 10 bis 16 Uhr ein. Ab 1. November , so Mitarbeiterin Petra Schumann, empfangen die Raubtiere dann Interessenten nur noch donnerstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr. Wissenschaftler stehen bereit, um auf Fragen der Besucher rund um die faszinierende Welt der Seehunde Antwort zu geben. Spezielle Angebote wie wissenschaftliche Führungen oder "Seehunde hautnah" werden von Dezember bis Februar wetterbedingt nicht angeboten. Ab 1. April 2011 heißt die wissenschaftliche Einrichtung dann wieder täglich von 10 bis 16 Uhr Neugierige unter dem Motto "Wissenschaft hautnah erleben" willkommen.

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