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Lokales

22. Oktober 2017 | 03:13 Uhr

Sechsjähriger wird obduziert

vom

svz.de von
erstellt am 09.Aug.2010 | 07:24 Uhr

Rostock | Nach dem Tod eines sechsjährigen Jungen im Asylbewerberheim Satower Straße soll eine Obduktion nun die genauen Umstände des Unglücks vom Wochenende klären. "Wir warten die Ergebnisse der Rechtsmedizin ab. Danach entscheidet sich, ob weitere Ermittlungen notwendig sind", sagt Yvonne Burand, Sprecherin der Polizeidirektion Rostock. Über die voraussichtliche Dauer der Untersuchung konnte Burand noch keine Angaben machen.

Der sechsjährige Sohn einer tschetschenischen Familie war in der Nacht zu Sonntag tot in einem umzäunten Feuerlöschteich auf dem Gelände des Asylbewerberheims gefunden worden. Vorausgegangen war eine stundenlange Suche der Eltern, des zum Heim gehörenden Sicherheitsdienstes und der Polizei. Auch Fährtenhunde und ein Hubschrauber wurden eingesetzt, um das Heimgelände und die Umgebung zu durchforsten. Die Spur, die schließlich zur Leiche des vermissten Jungen führte, wurde von der Kriminalpolizei in den späten Abendstunden entdeckt: Am Zaun, der um den Feuerlöschteich des Heims gezogen war, stellten die Beamten ein Loch fest. Veränderungen an den Algen auf der Wasseroberfläche deuteten ebenfalls darauf hin, dass das Kind in den Teich gefallen sein könnte. Polizeitaucher suchten das Gewässer daraufhin ab. Gegen 1.15 Uhr in der Nacht fanden sie den Jungen im Feuerlöschteich. Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.

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