Schwimmen im Alten Strom verboten

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29. Juli 2009, 08:50 Uhr

Warnemünde | "Das gibt es doch nicht, die springen hier einfach rein", raunte gestern Nachmittag eine Passantin ihrer Begleitung zu. Dabei blickte sie auf drei junge Knirpse, die von der Bahnhofsbrücke in den Alten Strom hüpften.

"Es gibt eine Hafenverordnung, in der in Paragraph 14 das Baden in einem Hafenbecken ausdrücklich verboten ist", sagt Hermann Bollinger, Streifendienstleiter bei der Rostocker Wasserschutzpolizei. Das Wasser ist unter der Bahnhofsbrücke etwa 3,70 Meter tief. "Zudem legen in diesen Bereichen auch Boote an", weist er auf eine Gefahrenquelle hin. "Dieses Jahr sind noch keine relevanten vorgekommen", beruhigt Hartmut Richter, Sprecher der Wasserschutzpolizei. Bollinger sagt, dass unter 14-Jährige noch nicht strafmündig sind. "Bei Kindern sind immer die Eltern gefragt", stellt er klar.

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