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Serviceclubs in Schwerin Zwei Clubs, ein Ziel

Von CHRI | 16.12.2017, 05:00 Uhr

Serviceclubs in der Landeshauptstadt – heute: Inner Wheel und Rotary organisieren gemeinsam aber auch alleine zahlreiche Aktionen

Sie setzen sich für soziale Projekte ein, möchten der Gesellschaft etwas zurückgeben und kümmern sich um das Wohl anderer, unabhängig von Glauben und Politik – Serviceclubs in der Landeshauptstadt. Doch welche Clubs gibt es überhaupt in Schwerin, was macht sie so besonders und für welche Werte setzen sie sich ein? Heute erzählt Jutta Wenzl von ihrem Engagement bei Inner Wheel und was der Service-Club eigentlich mit den Rotariern zu tun hat.

„Wir sind mehr als nur die Ehefrauen von Rotary-Männern“, stellt Jutta Wenzl klar. Wenngleich der Servicelub Inner Wheel ursprünglich ein Zusammenschluss von Frauen und Witwen von Rotariern war, so sind heute auch Frauen ohne rotarischen Hintergrund Mitglied – seit 2012 auch in Schwerin. „Wir sind offen für alle Frauen, die sich beruflich und sozial engagieren“, erklärt die derzeitige Präsidentin, die Gründungsmitglied war. „Unsere Grundlage ist unser gemeinsames soziales Handeln.“

Die derzeit 26 Mitgliedsfrauen aus Schwerin und Ludwigslust fühlen sich drei Zielen verpflichtet: der Pflege der Freundschaft untereinander, der internationalen Verständigung und natürlich dem sozialen Engagement. „In Schwerin ist unser Hauptprojekt der Kinderschutzbund und dessen pädagogischer Mittagstisch. Familien, Frauen und Kinder sind unsere Zielgruppe“, sagt Wenzl. „Mit den Kindern unternehmen wir Ausflüge, etwa in den Zoo, besuchen Weihnachtsmärchen, das Kino oder kochen Marmelade.“

Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder, hören Vorträge, besprechen aktuelle Projekte. „Im kommenden Jahr wollen wir einen internationalen Partnerclub anwerben“, so die Präsidentin. Und 2018 stehen auch wieder gemeinsame Aktionen mit dem Schweriner Rotary-Club auf dem Programm, zu dem der weibliche Serviceclub trotz Eigenständigkeit auch weiterhin eine enge Bindung hat. So unterstützen sich die beiden Clubs gegenseitig bei Veranstaltungen wie dem Frühstückskino oder dem Bücherbasar im Schlosspark-Center.

Der Rotary Club besteht schon seit 1990 und trifft sich einmal in der Woche – der große Unterschied zu den übrigen Serviceclubs. Trotz aller Unterschiede haben sie doch eines gemeinsam: Sie alle fördern soziale Projekte.

„Wir engagieren uns seit vielen Jahren besonders für die Jugend“, sagt Rotary-Präsident Prof. Dr. Frank Block. Dabei reiche die Spannbreite von finanzieller Unterstützung der Wasserwacht bei Schwimmkursen über die Förderung der Musikschule Ataraxia bis zum internationalen Schüleraustausch, einer Rotary-Spezialität.