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Wittenförden bewegt sich Baustart für Sportpark

Von Katja Müller | 05.11.2020, 16:12 Uhr

Mehr Bewegung und auch Begegnungen wünschen sich die Wittenfördener und investieren dafür 214 000 Euro.

Noch ist alles ruhig und der Rasen schön grün. Doch das wird sich auf dem Sportplatz in Wittenförden in den nächsten Wochen ändern. Dann rücken große Baumaschinen an. Denn die Kommune wird investieren. Der Plan steht und selbst die Fördermittel sind bewilligt. Rund 214 000 Euro investiert die Gemeinde in einen Sport- und Bewegungsparcours. „Die Einwohner wünschen sich mehr Bewegung und auch Begegnung“, sagt Bürgermeister Matthias Eberhard und erläutert das Projekt.

Fitnessgeräte Boule-Platz

So wird es in Verlängerung des Wirtschaftsgebäudes auf dem Sportplatz einen Parcours geben, der neben einer Tischtennisplatte auch ein Trampolin, eine Sitzraupe und vier verschiedene Fitness-Geräte beinhaltet. „Wir werden zudem einen Boule-Platz einrichten“, erklärt Planer Detlev Reincke vom beauftragten Planungsbüro Hartung und Partner aus Schwerin.

Arbeiten starten am 23. November

Gestern wurden die letzten Feinheiten mit dem bauausführenden Straßen- und Tiefbauunternehmen N&T aus Wittenförden besprochen. Laut Angaben der Firma werden die Arbeiten am 23. November beginnen und wenn alles ohne Komplikationen abläuft noch in diesem Jahr beendet sein. Das freut Sabine Vehlow besonders. Die Gemeindevertreterin war eine der Taktgeber für das Projekt und mit dafür verantwortlich, dass auch Fördermittel fließen.

125 000 Euro Fördermittel

Denn rund 125 000 Euro kommen als finanzielle Unterstützung aus dem EU-Fördermitteltopf Leader - für die Vernetzung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Region. „Ich freue mich, dass es so gut geklappt hat und wir vielleicht die ersten Geräte schon im Dezember nutzen können“, sagt Sabine Vehlow. Bei einigen Geräten gebe es noch Lieferengpässe, doch die Wittenfördener sind optimistisch und planen bereits weiter.

Wirtschaftsgebäude wird auch saniert

Denn mit zum Projekt gehört auch die Sanierung des Gebäudes auf dem Sportplatz. Das ist ein zweiter Bauabschnitt des Projekts. „Wir wollen dort vernünftige Umkleiden für die Sportler anbieten“, erklärt Matthias Eberhard. Die Gebäudesanierung koste rund 130 000 Euro. Die werde aber erst nächstes Jahr starten. „Das gesamte Projekt muss bis November 2021 abgerechnet sein“, sagt Nadja Bendsen vom Bauamt des Amtes Stralendorf.

Doch vorher will Bürgermeister Eberhardt auch noch den Container, der aktuell den Gemeindearbeitern als Unterschlupf dient, verschönert haben. Dafür möchte er einen Wettbewerb ausloben. „Noch sieht er etwas langweilig aus in seinem dunkelblauen Anstrich. Er könnte durchaus ein paar heitere Motive gebrauchen. Künstler oder Ideengeber dürfen sich gern bei mir melden“, so der Bürgermeister.