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Schwerin investiert Schulen startklar zum Unterricht

Von BERT | 01.09.2016, 08:00 Uhr

Neue Rettungswege, Sozialtrakte, Tische, Stühle und Computer: Sommerferien wurden für Renovierung und Modernisierung genutzt

„Wir sind gut vorbereitet auf das neue Schuljahr. Der Unterricht an unseren acht staatlichen Grundschulen und Grundschulteilen, drei Regionalen Schulen, drei Gymnasien und an der Integrierten Gesamtschule wird am Montag planmäßig beginnen können“, versichert Manuela Gabriel, die Fachgebietsleiterin Schulen der Stadt. Sowohl die größeren Baumaßnahmen, die in den Sommerferien an mehreren Schulen durchgeführt wurden, als auch die Renovierungen von Klassenräumen, Fluren und Turnhallen seien fristgerecht ausgeführt worden. „Dazu gehört natürlich auch unser Großprojekt, der Neubau des Musikgymnasiums.“

Die größten Posten sind die Schaffung eines zweiten Rettungsweges für die Fritz-Reuter-Schule mit rund 150 000 Euro und die Sanierung des Sozialtrakts der Turnhalle am Mueßer Berg.

Über die Baumaßnahmen hinaus fließen aber noch weitere Gelder der Stadt in ihre Schulen, zum Beispiel in die Erneuerung des Mobiliars wie Tische, Stühle und Schließfächer für die Schüler. „Allein im Grundschulbereich erhöhen wir die Klassenzahl von 91 auf 100, neun neue Klassenräume mussten also möbliert werden. Insgesamt sind für das jetzige Schuljahr 25 Klassensätze Tische und Stühle beschafft worden“, berichtet Gabriel. In die Anschaffung moderner Computertechnik für ihre Schulen habe die Stadt mehr als 100 000 Euro gesteckt. Die Spannbreite der Investitionen ist aber noch breiter und reicht bis hin zur Anschaffung von neuen Spielgeräten für die Schule am Fernsehturm. Deren Schulhof bekam Schwebebalken, Turnreck, Drehspiel.

„Um dem zum jetzigen Schuljahr gestiegenen Bedarf an Hortplätzen gerecht zu werden, wurden mit den Schulen und Hortträgern Lösungen gefunden“, fügt Gabriel hinzu. So sei für die Astrid-Lindgren-Schule ein Hortgebäude errichtet worden, wurden die Kapazitäten im Interimshort in der August-Bebel-Straße erhöht, hätten die Hortträger in ihren Einrichtungen zusätzliche Hortplätze geschaffen.

Auch bei den Arbeitszeiten für die Schulsekretariate habe die Stadt auf die erhöhten Bedarfe reagiert und die Stundenzahlen erhöht, berichtet die Schulamtsleiterin.