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Beleuchtung Rastow will Straßenlaternen komplett sanieren

Von CKOE | 24.02.2014, 12:00 Uhr

Trotz solider Haushaltslage kann sich die Gemeinde nicht jeden Wunsch erfüllen

Bei der Kommunalwahl am 25. Mai will Hartmut Götze nicht mehr antreten. „Es ist Zeit für einen Generationswechsel“, sagt der Rastower Bürgermeister, seit 20 Jahren im Amt. Bevor er sich von der Gemeindespitze zurückzieht, will der 67-Jährige aber noch wichtige Projekte auf den Weg bringen. Ganz oben auf der Prioritätenliste: die Sanierung der Straßenbeleuchtung, insbesondere in der Bahnhofstraße.

„Die Laternenmasten stammen noch aus den 1970er-Jahren, sie sind größtenteils marode“, erklärt Götze. Mit neuen Masten und energiesparenden Lampen allein sei es freilich nicht getan. „Auch Leitungen müssen erneuert werden, Gehwege aufgenommen und wieder gepflastert werden“, so der Bürgermeister. Er rechnet mit Kosten in Höhe von etwa 200 000 Euro, hofft auf Fördergeld. Neben der Bahnhofstraße sei auch die Beleuchtung etwa in der Uelitzer Straße sanierungsbedürftig, schildert Götze.

Mehr als nur einen neuen Farbanstrich braucht nach Angaben von Götze auch der Waschraum in der Rastower Kita: „Der Raum muss auf den heutigen Standard gebracht werden“, betont der Bürgermeister. Geschätzte Kosten: 50 000 bis 60 000 Euro. Weitere zentrale Ausgabenposten: Rund 20 000 Euro veranschlagt Götze für den Sonnenschutz an der Grundschule. Zwischen 10 000 und 20 000 Euro würden für eine Personenschleuse am Rastower Feuerwehrhaus fällig. „Den Kameraden ist der Dieseldunst aus den Autos nicht mehr zuzumuten“, so der Bürgermeister.

Natürlich gäbe es noch weitere Wünsche, beispielsweise nach Räumlichkeiten für den Heimatverein im Gemeinschaftshaus in Fahrbinde. „Aber was wir in diesem Jahr machen, muss auch bezahlbar sein“, sagt Götze. Insgesamt habe der Rastower Haushalt ein Volumen von rund drei Millionen Euro. Zur Gemeinde Rastow gehören auch die Ortsteile Kraak und Fahrbinde. Mit knapp 2000 Einwohnern ist sie die größte Gemeinde im Amtsbereich Ludwigslust-Land. „Wir haben in den vergangenen Jahren sehr gespart“, betont der Bürgermeister. So sei es auch gelungen, den Haushalt der Gemeinde zu sanieren. „Das ist eine gute Voraussetzung, um den Staffelstab zu übergeben“, so Götze.