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Sukow Rasselbande vergnügt sich auf dem Eis

Von Heidrun Pätzold | 03.02.2012, 08:00 Uhr

Das war doch mal was: Die Vorschulkinder der Sukower Kita "Rasselbande" vergnügten sich gestern auf der Spritzeisbahn, die die freiwillige Feuerwehr eigens angelegt hat.

Und zwar auf dem Bolzplatz im Dorfzentrum. Die Eisfläche, etwa 120 Quadratmeter groß, soll schließlich allen kleinen und großen Fans von Wintersport zur Verfügung stehen.

"Das ist ein tolles zusätzliches Angebot auch für unsere Kinder", sagt Kita-Leiterin Britta Wöstenberg. Und Erzieherin Gundula Götting ergänzt: "Solange es das Wetter zulässt, wollen wir die Bahn regelmäßig nutzen." Vor allem die größeren Kinder können sich hier - auf sicherem Terrain - schlitternd aus toben. Denn Sorge, dass hier einer einbricht, besteht nicht.

An drei Abenden waren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sukow im "Sondereinsatz". Am Mittwochabend gehörten René Gipp, Dirk Olschewski, Robert Luck, Matthias Götting, Jörg Drews und Jörn Güldner dazu. "Das ist auch für uns mal etwas anderes. Keine Frage, das machen wir gern", sagt der Wehrführer Oliver Olschewski. Mehrfach mussten sie Wasser spritzen, damit es im sandigen Boden nicht versickert. Es wurde nicht aus der Wasserleitung entnommen, sondern aus einem Brunnen ganz in der Nähe. Pro Abend flossen so innerhalb einer halben Stunde schätzungsweise 8000 Liter auf die Bahn, meint Oliver Olschewski. "Wir schauen uns die Fläche tags darauf an und überprüfen, ob noch eine weitere Eisschicht nötig ist", sagt der Sukower. Aber vier bis fünf Zentimeter stark dürfte die Eisbahn schon sein, erklärt er. Eine Eisfläche fürs Dorf haben die Feuerwehrleute schon häufiger angelegt - zuletzt im Januar 2010. Im Vorjahr hatte sich das Wetter nicht geeignet, erinnert sich Olschewski. Fünf- oder sechsmal sorgte die Wehr so für eisiges Vergnügen. Angefangen damit hat der ehemalige Gemeindearbeiter Hans Vick. Ihm standen damals eine Hauspumpe und ein Wasserschlauch zur Verfügung. Die Feuerwehr nutzt heute eine moderne TS 8, eine Tragkraftspritze, und starke Strahlrohre.