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Ortswehren besser ausgerüstet Neue Autos für Liessow und Rubow

Von METT | 18.03.2014, 23:31 Uhr

Gemeinde Dobin am See stattet zwei Ortswehren mit Kleintransportern aus: Zusammenarbeit über Dorf- und Gemeindegrenzen nötig

Das war ein Festtag für die Feuerwehrleute aus Liessow und Rubow. Jede der beiden Ortswehren verfügt jetzt über einen nagelneuen VW-Kleintransporter. Rund 75 000 Euro hat die Gemeinde Dobin am See für Kauf und Ausstattung der Fahrzeuge ausgegeben. „Eine stattliche Summe, aber gut angelegtes Geld“, betont Gemeindewehrführer Thorsten Kieckbusch. Denn die Rubower und Liessower Kameraden brauchten dringend Ersatz für ihre alten Fahrzeuge. Und statt wieder gebrauchte zu kaufen, entschloss sich die Gemeindevertretung zu nagelneuen Kleintransportern, die von der Firma Ahnefeld passgenau ausgerüstet wurden. Das Liessower Fahrzeug ist ein Mannschafts-Transportwagen, das Rubower zudem ein Kommandofahrzeug. „Diese Wehren werden immer gemeinsam alarmiert“, erläutert Kieckbusch. „Da muss auch die Technik aufeinander abgestimmt sein.“ Denn die Zeiten, da der Wunsch jeder Ortswehr erfüllt werden kann, sind lange vorbei, das wissen auch die Kameraden selbst. Deshalb gilt diese enge Zusammenarbeit der Ortswehren auch für Retgendorf und Neu Schlagsdorf – den beiden weiteren Wehren in Dobin am See. „Für Einsätze zur Brandbekämpfung sind wir bestens ausgerüstet“, sagt der Gemeindewehrführer. Und wenn es an technische Hilfeleistungen, Bergung nach Verkehrsunfällen geht, rücken die Kameraden der Stützpunktwehr Leezen mit an. „Wir wollen die Feuerwehr in den Dörfern erhalten“, betont Bürgermeister Carlo Folgmann. Aber heute geht es nicht ohne Zusammenarbeit über Dorf- und Gemeindegrenzen. Zusammen sind die vier Ortsfeuerwehren aus Dobin gut aufgestellt: 62 aktive Kameraden gibt es derzeit. Hinzu kommen 21 Kinder und Jugendliche in der gemeinsamen Jugendwehr, die in Liessow trainiert. „Wir können und wir wollen auf keinen aktiven Mitstreiter verzichten“, betont Kieckbusch. In drei Wehren läuft es auch sehr gut. Nur ausgerechnet im größten Dorf, in Retgendorf, ist der Zuspruch eher verhalten.