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Ludwigslust Mehr Arbeitsplätze im Fokus

Von sihe | 12.09.2009, 01:57 Uhr

Berit Gödecke wird am 1. Oktober ihr Amt als neue Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Ludwigslust antreten. Mit der 33-Jährigen an der Spitze soll die Wifög künftig inhaltlich neu ausgerichtet werden.

Berit Gödecke wird am 1. Oktober ihr Amt als Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Ludwigslust antreten. Mit der 33-Jährigen an der Spitze soll die Wifög inhaltlich neu ausgerichtet werden.

Die Diplom-Sozialwirtin ist die gebürtige Hannoveranerin. Auch ist sie liiert, weshalb sie ihren Lebensmittelpunkt nach Mecklenburg verlegen wollte - dahin nämlich, wo ihr Partner lebt. Zudem verfügt Berit Gödecke über Erfahrungen aus ihrer siebenjährigen Tätigkeit bei der Deutschen Messe AG. Da war sie zuständig für die Hannover Messe. "Die Messe AG, bei der ich bis Ende September ein festes Engagement und einiges zu erledigen habe, ist ein Dienstleister", erklärte Gödecke am Rande ihrer Vorstellung. Die Aufgaben der Wifög sehe sie ganz ähnlich. "Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft muss den Unternehmen einen breiten Service bieten, um einerseits den Bestand und Arbeitsplätze zu erhalten, andererseits neue Unternehmen mit neuen Arbeitsplätzen anzusiedeln." Dabei gelte es, Netzpflege zu betreiben - sowohl mit den regionalen als auch überregionalen Verbänden. Den Fokus ihrer Arbeit, dessen ist sich Berit Gödecke sicher, werde sie nicht auf einen Gewerbepark richten. "Unter meiner Führung wird das Engagement der Wifög für alle Gewerbegebiete im Kreis Ludwigslust gleichermaßen gelten. Und das in sehr enger Zusammenarbeit mit den Kommunen." Unterm Strich gehe es darum, weitere Betriebe anzusiedeln, um Arbeitsplätze zu schaffen in der Region, um so wieder jungen Familien den Anreiz zu geben, sich im Landkreis niederzulassen. Berit Gödecke tritt die Nachfolge von Wolf-Helmut Sieg an, dessen Vertrag Ende April nicht verlängert worden war. Beirat und Gesellschafterversammlung hätte die Entscheidung so getroffen, so Landrat Rolf Christiansen. Und er betonte, dass man sich von der Neubesetzung auch eine inhaltliche Neuausrichtung der Wifög verspräche.

Dass die Wahl unter 54 Bewerbern auf Gödecke fiel, habe laut Christiansen vor allem mit dem Blick zu tun. "Regionale Kenntnisse", sagt er, "sind unbestritten ein Vorteil. Die unverklärte, externe Betrachtung aber auch."