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Warsow Kunstwerke in der Griesen Gegend

Von Redaktion svz.de | 10.04.2019, 05:00 Uhr

Raseneisenstein, volkstümlich „Klump“ genannt , war über Jahrhunderte Rohstoff für die Eisenherstellung nicht nur in Mecklenburg.

Aber in keiner Region Deutschlands ist dieses nacheiszeitlich entstandene Erz so häufig als Baustoff genutzt worden wie in der „Griesen Gegend“.

Am Freitag, 12. April, berichtet Henry Gawlick, Museumsdirektor in Hagenow, um 19 Uhr im „Turmraum für Alle“ in Warsow über die vielfältige Nutzung von Raseneisenstein zwischen Hagenow, Grabow, Dömitz und Lübtheen. Anhand zahlreicher historischer und aktueller Fotos bietet der Referent einen unterhaltsamen Einblick in die wechselvolle Geschichte des Rohstoffs.

Die schmucken Häuslerkaten und der Sanierungsdrang der Bauern um 1850 werden Gegenstand des Bildervortrags sein. Geschichten über die Trockenentschwefelung von Braunkohlegas, Plastiken des Bildhauers Thomas Lehnigk aus Kummer und vieles mehr rund um das Erz der „Griesen Gegend“ werden einen interessanten Einblick in einen besonderen Bereich unserer Heimatgeschichte geben.