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20 Fragen an Englischlehrerin träumt von den USA

Von juno | 08.02.2014, 16:00 Uhr

Schon als Kind spielte Petra Weißbach Schule, liebt Fußball sowie kleine Sünden und beantwortet heute die 20 Fragen der SVZ

Schon als Kind spielte Petra Weißbach Schule. Heute ist die Lehrerin für Englisch und Philosophie auch in den Ferien in der Astrid-Lindgren-Schule anzutreffen. „Lehrerin ist mein Traumberuf“, sagt die 53-Jährige. Frontalunterricht sei dabei nicht so ihr Ding. Sie liebt viel mehr die unterschiedlichen Arten, die ihr moderne Lehrmethoden ermöglichen. Zur Abwechslung beantwortet sie heute die 20 Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Ich fahre gern mit dem Fahrrad am Franzosenweg entlang und sitze dann oft an Adebors Näs. Da findet man mich im Sommer dreimal pro Woche.
Was würden Sie als Oberbürgermeisterin in Schwerin sofort ändern?

Ich würde mich dafür stark machen, dass gute Arbeit auch mit gutem Geld vergütet wird.
Wo kann man Sie in Schwerin am ehesten treffen?

Natürlich in der Astrid-Lindgren-Schule und natürlich auch in der Ferienzeit. Hier ist es dann etwas ruhiger und ich kann mich wieder auf die Unterrichtszeit vorbereiten.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich habe als Jugendliche Rüben gehackt. Das war furchtbar anstrengend.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich habe mir von dem hart verdienten Geld ein richtig schönes Kleid gekauft. Das habe ich dann auch bei meinem Polterabend getragen. Ich habe früh geheiratet. Das war 1982.
Was würden Sie gerne können?

Ich würde gern Gitarrespielen können. Ein Gitarre habe ich schon.
Was stört Sie an anderen?

Unaufrichtigkeit und Leute, die sich auf Kosten anderer ausruhen.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Das weiß ich noch genau: Im Radio wurde ein kleines Kind befragt, warum Mama morgens so lange braucht, um es zu wecken. Da antwortete das Kind, weil es morgens so gerne „rumschlafe“. Das fand ich so unglaublich süß.
Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?

Als meine jüngere Tochter aus München zu Besuch gekommen war, haben wir bis spät in die Nacht hinein erzählt. Ich bekam nur drei Stunden Schlaf und musste am nächsten Tag wieder der Klasse Unterricht geben. Das war sehr hart.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Ganz klar: mein Ehemann. Auch in schwierigen Zeiten ist er immer für die Familie da. Er ist ein echtes Stehaufmännchen und ich bin sehr stolz auf ihn.
Welches Buch lesen Sie gerade?

„Traumreisende“ von Marlo Morgan. Das ist so toll. Ich lese es schon zum zweiten Mal. Lesen ist für mich ein bisschen wie Ausbrechen aus dem Alltag.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Ich gucke wirklich wenig fern, aber wenn, dann schaue ich Soko Leipzig und Kommissar Stubbe, also „Von Fall zu Fall“. Tatort mag ich gar nicht.
Wo trifft man Sie eher: beim Fußball, Handball oder Volleyball?

Auch hier ganz klar: beim Fußball. Ich bin nicht unbedingt Bundesliga-Fan, schaue mir aber gern die Spiele an. Nächstes Wochenende fahre ich nach Dortmund, wenn sie gegen Frankfurt spielen. Beim Fußball gibt es in unserer Familie keine Diskussion.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Ich würde gern einmal zu einem James-Blunt-Konzert gehen. Aber treffen würde ich dann doch lieber Sting.
Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Chinesisch. Nur wenn ich selbst koche, dann gibt es Böhmische Küche. Mein Mann stammt von dort.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

James Blunts „Bonfire heart“. Das hatten wir zum 60. Geburtstag meines Mannes umgedichtet. Ach ja, und mit „Sugar baby love“ von The Rubettes verbinde ich meinen ersten Kuss.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Mein Mann hat mir einen knallroten Lippenstift geschenkt. Das war Anfang der 80er-Jahre. Den hatte er für 28 Mark, das war damals viel Geld, im „Ex“ gekauft. Damals fand ich die Farbe toll, heute würde ich ihn nicht mehr tragen.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Ich möchte gern quer durch die USA reisen. Vielleicht über die Golden Gate Bridge wandern und den Grand Canyon anschauen.

Was werden Sie als Rentner machen?

Ich kann mir nicht vorstellen, nichts zu machen. Auf jeden Fall etwas Ehrenamtliches. Und natürlich Gitarrespielen lernen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Peter Metzler, unserem Direktor.