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Schweriner Gesichter Eier, Butter und ein kleiner Plausch

Von CHRI | 17.12.2016, 14:00 Uhr

In „Kati’s Einkaufseck“ finden die Kunden nicht nur Lebensmittel, sondern auch immer ein offenes Ohr der Inhaberin

Sahnesteif, Sardinen und Schuhputzmittel – es gibt nichts, was Kati Kiekbusch nicht in ihrem Einkaufseck hat. Seit sechs Jahren ist sie fast täglich in dem urigen Laden anzutreffen, erst als Verkäuferin, seit Juli 2014 als Inhaberin. Offen und fröhlich bedient sie ihre Kunden, nimmt sich für jeden Zeit, hat immer ein offenes Ohr. „Eine gute Nachbarschaft ist wichtig“, sagt sie. Die 47-Jährige beantwortet Christina Köhn die zehn Fragen der SVZ – zwischen gefüllten Regalen und einem Schnack mit Stammkunden.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?
Wenn es meine Zeit erlaubt und das Wetter mitspielt, dann liege ich gerne im Liegestuhl im Sommergarten der Seewarte, esse ein Eis und beobachte die Schiffe – natürlich mit meinem Mann.
Was würden Sie als Oberbürgermeisterin in Schwerin sofort ändern?
Ich würde mehr Rücksicht auf Kleinunternehmer nehmen. Besonders bei Baustellen wie in der Wittenburger Straße würde ich die dort ansässigen Gewerbe mehr unterstützen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe Altstoffe wie Papier und Flaschen gesammelt. Mit einem Handwagen bin ich von Nachbar zu Nachbar gezogen. Das Geld habe ich dann für einen Einkauf im „Exquisit“ gespart.
Was würden Sie gerne können?
Richtig schön singen, so dass ich die Menschen begeistern und berühren kann.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Ganz klar – die Helden des Alltages wie Polizisten, Feuerwehrmänner, die Menschen in der Altenpflege und alle, die sich ehrenamtlich engagieren.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Der weiße Neger Wumbaba“ von Axel Hacke – eine Empfehlung meiner Mutter. Der Autor hat Verhörer aus Liedtexten aufgeschrieben – sehr zum Schmunzeln.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Wenn es zeitlich passt, dann schaue ich gerne „Wer wird Millionär“ und ab und zu am Sonnabend „Shopping Queen“.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Guido Maria Kretschmer, dann kann er mich beraten.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Zu Weihnachten habe ich von meinen Eltern mal eine Packung Kakao bekommen. Doch innen war in einer Ledertasche ein goldener Kettenanhänger mit einem Tigerauge versteckt. Das vergesse ich nie.

Was werden Sie als Rentner machen?
Mein Mann und ich träumen schon lange davon, mit einem Wohnmobil durch die Gegend zu reisen. Einfach rein und irgendwo hin.