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Nahost-Experte Der Neue mit Blick nach Arabien

Von GEST | 14.02.2014, 22:00 Uhr

René Nasr verantwortet bei der IHK zu Schwerin das Kompetenzzentrum für den Mittleren Osten

Lange ist René Nasr noch nicht in Schwerin. Seit dem 1. September vergangenen Jahres ist er bei der Industrie- und Handelskammer „Project Manager Middle East Business“, auf Deutsch: Er verantwortet das „Kompetenzzentrum Arabischer Raum“. Gerade erst war er auf der Messe Arab Health in Dubai, um für Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern Kontakte zu Geschäftsleuten aus Arabischen Ländern zu knüpfen. Trotz der umfangreichen Nacharbeit der Messe fand der 31-Jährige Zeit, die 20 Fragen der SVZ zu beantworten. Gert Steinhagen sprach mit ihm.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Ich war aus Zeitmangel noch nicht so oft in der Stadt, bin deshalb meistens im Ludwig-Bölkow-Haus. Es ist der beste Arbeitsplatz, den man sich denken kann.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Ich würde die Rogahner Straße ganz schnell sanieren. Das Kopfsteinpflaster dort ist furchtbar.

Wo kann man Sie in Schwerin am ehesten treffen?

Wie gesagt im IHK-Gebäude. Sehr schön finde ich hier die Dachterrasse, von der man einen wunderbaren Blick auf das Schloss hat.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient.

Ich habe bei einem Umzug geholfen. Da war ich 15 Jahre alt.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Das weiß ich gar nicht mehr so genau. Entweder für einen Fußball oder für „Party-Machen“ in Köln. Ich glaube am ehesten, dass ich auf einer Party war.

Was würden Sie gerne können?

Tischlern! Ich bin „Do-it-yourself-Fan“. Ich habe schon Lampenschirme gebaut. Nur mit Holz komme ich nicht zurecht.

Was stört Sie an anderen?

Da wüsste ich gar nichts zu nennen. Ich bin selbst ja auch nicht fehlerfrei. Ich finde, wir sollten alle toleranter sein.

Worüber haben Sie zuletzt herzhaft gelacht?

Das war, als meine zweieinhalbjährige Tochter Luftgitarre gespielt und dazu gesungen hat.

Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?

Ich habe viel Geld für mein Heimwerker-Hobby ausgegeben, obwohl ich gar keine Zeit habe, das Material einzusetzen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Da kann ich keinen Namen nennen.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Im Moment ist es vor allem Fachliteratur. Derzeit lese ich „Middle East History“.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Die Sportschau und Comedy-Serien wie „Two And A Half Men“.

Wo trifft man Sie eher: beim Fußball, Handball oder Volleyball?

Natürlich beim Fußball.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Angela Merkel würde ich gerne treffen.

Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Am liebsten deutsche.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönsten Erinnerungen?

Das ist das Lied, bei dem ich meine Frau kennen gelernt habe. Den Titel möchte ich nicht verraten.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Das ist eine Armbanduhr, die mir meine Frau geschenkt hat. Ich lege sie nie ab.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Ich möchte noch viele Länder kennen lernen.

Was werden Sie als Rentner machen?

Vielleicht werde ich am Roten Meer sitzen, ein Bier trinken und angeln.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Dem IHK-Hauptgeschäftsführer Siegbert Eisenach.