Neues Gremium : Leezen setzt Ausschuss für Brandschutz ein

Brandschutzbedarfsplanung: Können die Wehren Gefahren mit ihrer aktuellen Ausrüstung bewältigen?
Brandschutzbedarfsplanung: Können die Wehren Gefahren mit ihrer aktuellen Ausrüstung bewältigen?

Beratungen mit Fachleuten und Kommunalpolitik jetzt verbessert

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15. November 2019, 05:00 Uhr

In der Gemeinde Leezen tagt nun ein ganz besonderer Ausschuss. Gestern trafen sich vor der Sitzung der Gemeindevertreter Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und Gemeindevertreter zur ersten Sitzung des Brandschutz-Ausschusses. Einen ähnlichen Ausschuss gibt es in keiner anderen Gemeinde im Schweriner Umland, jedenfalls noch nicht.

Erste Ergebnisse gemeldet

„In dem Ausschuss wollen wir die Ergebnisse der Brandschutzbedarfsplanung in der Gemeinde diskutieren“, sagt Gerhard Förster, Bürgermeister von Leezen. Aus diesem Grund sitzen in dem Ausschuss neben den Gemeindevertretern auch Mitglieder der Feuerwehren aus allen Ortsteilen der Gemeinde. Nachdem in den vergangenen Monaten alle Gemeinden in der Region überprüften, ob sie die aktuellen Gefahren mit ihrer Ausrüstung bewältigen können, werden nun erste Ergebnisse aus dem Landkreis an die Kommunen zurückgemeldet. Nach einer Verordnung können die Gemeinden solche Brandschutz-Ausschüsse einsetzen. Bisher wurden solche Themen im Bauausschuss beraten.

Die Bürgermeister der Gemeinden wollen sich in den kommenden Wochen treffen, um über eine sinnvolle Zusammenarbeit bei der Umsetzung zu diskutieren. Markus Eichwitz ist Amtswehrführer in Crivitz und koordiniert schon heute mehrere Gemeindewehren über ihre Grenzen hinweg. „Natürlich braucht nicht jede Gemeinde jetzt eine Drehleiter. Solche Spezialanschaffungen müssen sinnvoll in der Region eingesetzt werden“, so Eichwitz.

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