Crivitz : 20 000 Euro für das alte Crivitzer Kino

Mit Hilfe von Crowdfunding will Schauspieler Roland Peek den Saal sanieren.
Mit Hilfe von Crowdfunding will Schauspieler Roland Peek den Saal sanieren.

Dem Traum vom Volkshaus ein Stück näher: Eigentümer Roland Peek freut sich über Spendenflut

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18. Februar 2020, 05:00 Uhr

Ziel erreicht. Sogar ein bisschen mehr ist es geworden auf dem Konto der Crowdfunding Kampagne „Volkshaus Mecklenburg“ von Schauspieler Roland Peek. Auf 20 050 Euro ist die Summe seit November vergangenen Jahres angewachsen. „Es ist eine wichtige Finanzierungssäule zusammengekommen. Das ist ganz großartig und ich freue mich sehr“, sagt Roland Peek. Er verliebte sich im vergangenen Jahr in das ehemalige Kino und Kulturhaus in der Crivitzer Stadtmitte und kaufte es. Das Haus ist in die Jahre gekommen, Peeks Ideen aber frisch. Seit Monaten arbeitet er an einer Schönheitskur für das denkmalgeschützte Gebäude, das Mitte der 50er-Jahre errichtet wurde. Aktuell sind Handwerker mit dem Innenausbau und der Elektrik beschäftigt. Stück für Stück erfülle sich der Traum von einem Theater mit Gastronomie. „Die Wiederbelebung dieses charakterstarken Gebäudes ist großer Ansporn, hier viele Dinge zu bewegen“, sagt Roland Peek und spricht auch über erste Reservierungen. So haben sich vier ehemalige Crivitzer Schulklassen an der Kampagne beteiligt und zwei Klassentreffen für September gebucht. Auch eine silberne Hochzeit steht bereits für den Herbst im Reservierungsbuch. „Wir müssen schnell vorankommen“, erklärt der Eigentümer. Neben den ersten wichtigen Renovierungsarbeiten, die bereits erfolgt sind, gab es auch einen positiven Bauvorbescheid und eine Zulassung für 199 Zuschauer. In den kommenden Tagen werden sich Fachleute um die Schankanlagen kümmern. „Da muss dringend etwas gemacht werden. Alte Schläuche raus, neue rein. Das Parkett muss abgeschliffen werden und Podeste erneuert. Die Aufgaben-Liste ist lang, aber wir sind sehr motiviert, nach so viel Zuspruch und so vielen Spenden. Ich kann nur immer wieder Danke sagen“, betont Roland Peek.

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