Schülerverkehr: Schulleiter erwartet mehr Flexibilität

Ein sehenswertes Programm bot die Tanzgruppe der Oberschule Glöwen am Tag der offenen Tür.thomas bein
Ein sehenswertes Programm bot die Tanzgruppe der Oberschule Glöwen am Tag der offenen Tür.thomas bein

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25. Januar 2010, 08:54 Uhr

Glöwen | Als erste weiterführende Schule in der Prignitz lud die Oberschule in Glöwen in diesem Jahr zum Tag der offenen Tür ein. Ein Angebot, das am Samstag insbesondere Schüler anderer Grundschulen anlocken sollte. Sie konnten gemeinsam mit ihren Eltern die Fachräume besichtigen und Gespräche mit den Lehrern führen.

In der Aula zeigten Chor und Tanzgruppe einiges von ihrem Können. "Sie und die Theater-AG sind Angebote aus dem Ganztagsbereich unserer Schule. Diese Arbeitsgemeinschaften finden am Nachmittag statt, werden von Lehrern oder von Partnern der Schule, wie der Feuerwehr, betreut", sagte Schulleiter Jörn Atlas.

30 Schüler müssen sich mindestens anmelden, damit in Glöwen zwei siebente Klassen gebildet werden können. "Das wird nicht einfach wie in jedem Jahr, aber ich bin optimistisch, dass wir das schaffen werden", meinte der Schulleiter. Dabei komme der einzigen weiterführenden Schule des Kreises in kommunaler Trägerschaft auch die Kooperation mit der Grundschule in Bad Wilsnack sehr entgegen. Denn viele Schüler hätten sich auch im Vorjahr für Glöwen entschieden. Unter anderem deshalb, weil die Bahnverbindung zwischen Glöwen und Bad Wilsnack für einen kurzen Schulweg sorgt, so Atlas.

Der Weg zur Schule sei neben der Qualität ein wichtiges Kriterium, an dem sich die Eltern orientieren würden. Schwierig sei es manchmal, den Busverkehr an die Erfordernisse der Schüler anzupassen. Deshalb müssten vor allem die Kommune, aber auch Eltern mit der

Verkehrsgesellschaft Prignitz, dem Landkreis oder dem Staatlichen Schulamt Perleberg das Gespräch suchen. "Oft handelt es sich um einen Umweg von ein oder zwei Kilometern, der vielleicht fünf Minuten Fahrzeit ausmachen würde, um Schüler aus einem zusätzlichen Ort abzuholen. Da muss flexibler geplant werden können", erwartet Jörn Atlas. Vor allem aus dem Bereich der Gemeinde Gumtow, aus Orten wie Dannenwalde, Döllen, Kunow und Demer thin würden einige Schüler gerne ab der 7. Klasse nach Glöwen wechseln. Doch der Schülertransport gestalte sich oft sehr schwierig. "Wir werden Eltern bei der Lösung solcher Probleme unterstützen, wenn sie sich an uns wenden", verspricht der Schulleiter.

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