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Lokales

18. August 2017 | 01:26 Uhr

Schüler zeigen großes Interesse

vom

Schmarl | Die Jobfactory in der Hansemesse hat sich als Schau für Berufsfrühorientierung etabliert. Etwa 10 000 Gäste sind gekommen. "Bereits morgens war der Andrang enorm groß", sagte Projektverantwortlicher Matthias Kalke. Den leichten Besucherrückgang gegenüber dem Vorjahr führt Kalke auf den demografischen Wandel zurück, es gibt weniger Schüler. Dafür hat die Messe mittlerweile einen so guten Ruf, dass Besucher aus ganz Mecklenburg und Vorpommern gekommen sind. Besonders beliebt: die Elternsprechstunde. Dabei geht es oft um Fragen zu finanziellen Aspekte, zu Praktika oder Nachhilfe während der Ausbildung. "Es waren viele Familien da", so Kalke. Das Ereignis gemeinsam als Familie zu besuchen habe sich bewährt.

Die Experten der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit gaben auch in diesem Jahr Schülern Tipps, wie man den richtigen Beruf für sich finden kann. Die Jugendlichen nutzten an diesem Stand die Möglichkeit, sich an Computer-Arbeitsplätzen auf den Internetseiten der Arbeitsagentur einzuloggen. Außerdem gab es hier auch Informationen zu Ausbildungsstellen in anderen Ländern. "Eine Tendenz in unserem Bundesland ist es, sich für den öffentlichen Dienst zu bewerben", sagte Thomas Drenckow, der bei der Bundesagentur für Arbeit vor allem für den akademischen Bereich zuständig ist. Das Interesse nach Lehr- und Studienmöglichkeiten für diesen Bereich ist dementsprechend groß.

"Sklaven des Beats" gewinnen den Tanzwettbewerb

Wie in jedem Jahr war die Handwerkskammer vertreten. Lehrlinge des Handwerkerbildungszentrums wie Friseure, Maler und Tischler vermittelten Berufsanfängern vor Ort das fachliche Können.

Zu den Höhepunkten des Tages zählte der Auftritt von Sera Lée. "Da war der gesamte Bereich vor der Bühne gefüllt", so Kalke. Die Zuschauer applaudierten der Künstlerin und den Mutigen, die sich für den Dance-Contest gemeldet hatten. Mit dem Applaus ermittelte das Publikum den Sieger. Die Rostocker Tanzgruppe ,Sklaven des Beats, haben einen Auftritt mit der Künstlerin gewonnen. Die Stadthallengesellschaft war nicht nur Vermieter der Räume, sondern informierte auch über ihre Ausbildungsmöglichkeiten. Neben dem Beruf Fachkraft für Veranstalttungstechnik bietet die Gesellschaft seit 2003 auch das duale Studium zum Bachelor of Arts in der Fachrichtung Messe-, Kongress- und Eventmanagement an.

Nicht im Zusammenhang mit der Jobfactory, dafür aber mit der Berufsfrühorientierung, steht folgender Termin: Am Montag, 27. September, um 16 Uhr informiert ein Mitarbeiter vom Leipziger BMW Werk im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit über technische Ausbildungen bei dem Automobilhersteller. Jugendliche, die sich dafür interessieren, sind willkommen. Und nicht nur Jungs - auch Mädchen haben bei BMW Chancen, einen technischen Beruf zu erlernen. Bewerbungsunterlagen für den Ausbildungsbeginn 2011 können bereits mitgebracht werden. Die nächste Jobfactory ist am 21. September 2011.

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erstellt am 22.Sep.2010 | 08:10 Uhr

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