zur Navigation springen

Neustadt-Glewe setzt 5000 Euro Belohnung für Täterermittlung aus : Schmierereien an der Grundschule

vom

"Das darf doch wohl nicht wahr sein. Das ist so ärgerlich", schimpft Katrin Hauser, die städtische Hauptamtsleiterin. Wieder einmal haben unbekannte Täter an der Grundschule in Neustadt-Glewe ihr Unwesen getrieben.

svz.de von
erstellt am 27.Jun.2011 | 06:41 Uhr

Neustadt-Glewe | "Das darf doch wohl nicht wahr sein. Das ist so ärgerlich", schimpft Katrin Hauser, die städtische Hauptamtsleiterin. Denn zum wiederholten Male haben bislang unbekannte Täter an der Grundschule in Neustadt-Glewe ihr Unwesen getrieben.

"Nachdem regelmäßig zerbrochene Flaschen und weiterer Unrat das Grundstück nach dem Wochenende, zierten´, schlägt die letzte Aktion nun wirklich dem symbolischen Fass den Boden aus. Unter Verwendung von verfassungsfeindlichen Symbolen wurden am letzten Wochenende die Wände und die Banden des Kleinsportfeldes beschmiert. Dass diese Schmiererei nur mit erheblichem Aufwand entfernt werden kann, ist eine Sache. Dass hier aber extremistische Tendenzen, egal von welcher Seite, zum Ausdruck kommen, ist etwas ganz anderes", berichtet Katrin Hauser weiter. Das Kleinsportfeld werde an den Wochenenden oft als Treff von Jugendlichen benutzt. Danach müsse an diesem Ort, der schlecht einsehbar sei, immer montags Scherben und Müll entfernt werden.

Vor diesem Hintergrund habe sich die Stadt Neustadt-Glewe deshalb entschlossen, für sachdienliche Hinweise eine Belohnung von 5000 Euro auszusetzen, die zur Ergreifung der Täter führen soll. Hinweise nähme der zuständige Kontaktbereichsbeamte der Polizei unter 038757/23862 entgegen.

"Dies soll auch ganz deutlich zum Ausdruck bringen, dass in Neustadt-Glewe kein Platz für Links- oder Rechtsextremisten ist und derartige Vorgänge konsequent verfolgt werden." Mehrere hundert Euro werde das Beseitigen der Schmierereien wohl kosten, meint Katrin Hauser. Geld, das vom Steuerzahler komme und dann für freiwillige Aufgaben der Kommune fehle.

Katrin Hauser: "Wir hoffen, dass jemand etwas gesehen hat und wir so auf die Spur der Täter kommen. Denn so kann es nicht weitergehen. Das werden wir uns nicht mehr gefallen lassen."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen