Schlauchturm und Gerätehaus werden saniert

Der Schlauchturm der Schlagsdorfer Feuerwehr ist marode.
Der Schlauchturm der Schlagsdorfer Feuerwehr ist marode.

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26. September 2009, 08:22 Uhr

Schlagsdorf | Die Gemeinde Schlagsdorf will das Gerätehaus der Feuerwehr in Schlagbrügge und den Schlauchturm der Feuerwehr in Schlagsdorf sanieren lassen. Möglich wird das aber nur durch Fördermittel vom Amt für Landwirtschaft in Wittenburg.

Für das Gerätehaus in Schlagbrügge hat die Gemeinde bereits einen Fördermittelbescheid erhalten. 65 Prozent der Gesamtsumme von etwa 10 000 Euro übernimmt das Amt für Landwirtschaft. "Knapp 2000 Euro des Eigenanteils sind bereits mit Sammlungen, Spenden, den Förderverein der Feuerwehr und das Spielplatzfest zusammengekommen", erklärte Bürgermeister Ingo Melchin in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. Der Rest der Kosten sei über den Haushalt gedeckt.

Auf Baumängel am Schlagsdorfer Schlauchturm hatte die freiwillige Feuerwehr die Gemeinde aufmerksam gemacht. Etwa 13 000 Euro könnte die Sanierung laut einem Kostenvoranschlag kosten. "Das Amt für Landwirtschaft könnte eventuell noch in diesem Jahr eine Förderung von 65 Prozent möglich machen", berichtete Melchin. Der Eigenanteil der Gemeinde könnte aus der Rückzahlung der Kreisumlage finanziert werden.

Eine Alternative zur Sanierung wäre lediglich ein Abriss des Trockenturms für Feuerwehrschläuche. Dann müssten die Schlagsdorfer aber regelmäßig bis nach Warin fahren, wo ihre Schläuche dann getrocknet würden. "Der Abriss wäre sicher ebenso teuer wie die Kosten der Gemeinde für die Sanierung. und dann kämen die Fahrtkosten der Feuerwehr dazu", sagte der stellvertretende Bürgermeister Dirk Fröhling.

"Dann können wir unseren Turm auch an die Wehren der Nachbargemeinden vermieten", sagte Ingo Melchin scherzend dazu.

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