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Lokales

26. September 2017 | 11:02 Uhr

Schlaglochpisten Garaus gemacht

vom

svz.de von
erstellt am 18.Okt.2010 | 04:58 Uhr

lübz | Mehrere 100 000 Euro fließen im Bereich des Amtes Eldenburg Lübz in Straßenbaumaßnahmen, die in diesem Jahr begonnen wurden. "Die Kommunen haben allgemein große Probleme, was den Ausgleich ihrer Haushalte betrifft", sagt auch Fred-Jan Salomon, Leiter des Sachgebietes Bau. Genannte Vorhaben in Angriff zu nehmen, war daher oft nur wegen hoher Förderung möglich. 2010 werde noch viel fertiggestellt, so der Winter nicht vorzeitig einbricht. "Allerdings sind die Arbeiten in der Regel schon so weit vorangeschritten, dass voraussichtlich alles abgeschlossen wird, was laut Plan vollendet werden soll", so Salomon.

Bei der Straßenverbreiterung in Broock bis kurz vor die Ziegelei Benzin seien nur noch kleine Restarbeiten zu erledigen. Der künftig in Angriff genommene zweite Bauabschnitt wird bis zum Ortseingang von Benzin reichen.

In Bobzin sei schon jetzt zu sehen, dass das Dorfbild gewinnt. Fast die gesamte Straße wird von Grund auf erneuert. Zudem entstehen vernünftige Gehwege und die bisher nur teilweise Straßenbeleuchtung wird komplettiert. Sie war früher an den Freileitungsmasten angebracht. Außerdem gehört das Problem mit nicht richtig abfließendem Regenwasser bald der Vergangenheit an.

Der Ausbau der Bundesstraße in Lutheran wird etwas länger als gedacht und somit bis in den November dauern (wir berichteten), der durch den Landkreis geförderte Ausbau des rund 1,4 Kilometer langen Weges in Richtung Hof Gischow beginnt voraussichtlich in der übernächsten Woche. "Es handelt sich hier um eine schmale Pflasterstraße in sehr schlechtem Zustand. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass die Fahrspuren sehr tief abgesackt sind", berichtet Salomon.

In Tessenow. Marnitz und Siggelkow werden Gehwege gebaut und die Beleuchtung erneuert. Die Arbeiten stehen teilweise kurz vor dem Abschluss, dauern bis Ende Oktober beziehungsweise Mitte November.

Über die genannten Vorhaben hinaus sind noch so genannte Bodenordnungsverfahren ein Thema. Ihr Sinn besteht darin, unklare Grundstücksverhältnisse zu ordnen und Wege zu erneuern/anzulegen. Die Verfahren, von der jeweiligen Gemeinde beantragt, laufen in Gallin-Kuppentin, Kreien, Broock und Karbow-Vietlübbe. "Viele Wege sind gar nicht mehr nutzbar", sagt Salomon. "Bei den Gesprächen sind auch die Grundstückseigentümer einbezogen."

Keine Kleinigkeiten, sondern gravierende bauliche Mängel führen dazu, sich für die hohen Investitionen zu entscheiden. Wenn irgendwie möglich, gelte es, bei den Fördermitteln zuzugreifen - auch vor dem Hintergrund, dass das Land nach jetzigem Kenntnisstand nur bis 2013 EU-Fördermittel weiterreicht. Allerdings müssen Gemeinden auch Eigenanteile aufbringen, um an die Gelder zu kommen. Dafür nutzen viele mittlerweile ihre letzten, lange angesparten Reserven. "Die Basis verschlechtert sich deutlich, und das auch in Lübz", sagt Salomon. "Es fängt beim Bund an. Wenn er den Ländern kein Geld gibt, können sie nicht nur, aber auch deshalb weniger verteilen."

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