Schaumteppich löschte brennenden Transporter

<strong>Mit einem Schaumteppich</strong> wurden die Flammen gestoppt. <foto>Oliver Borat</foto>
Mit einem Schaumteppich wurden die Flammen gestoppt. Oliver Borat

svz.de von
26. Juli 2010, 06:32 Uhr

Mustin | Ein VW-Transporter stand in der Nacht zu gestern in Mustin in Richtung B104, Abzweig Ortsteil Ruchow in Flammen. Und führte zur unverzüglichen Alarmierung der Sternberger und der Mustiner Feuerwehr um 3.30 Uhr. Den Kameraden bot sich eine nicht ungefährliche Lage dar, denn der lichterloh brennende Transporter stand auf einer sehr trockenen Wiese am Ortseingang von Ruchow, berichtete der Sternberger Wehrführer Eckardt Meyer. "Schelles Handeln war hier gefragt, denn die Flammen hätten sich ganz schnell zu einem Flächenbrand ausweiten und sogar die ersten Häuser von Ruchow gefährden können", räumt er ein. Elf Kameraden aus Sternberg und neun aus Mustin besiegten jedoch mit einem Schaumteppich die Flammen und bannten die Gefahr für den kleinen Ort.

Die rasch gerufene Polizei stellte am Brandort auch ein Kennzeichen fest. Daraus ergab sich die Vermutung, dass es sich bei dem brennenden Transporter T 4 um ein in der Vorwoche, am 21. Juli, in Sternberg als gestohlen gemeldetes Fahrzeug handeln könnte. Genaueres sollte am Vormittag allerdings erst die kriminaltechnische Untersuchung der Fahrgestellnummer ergeben, erfuhr SVZ von den Beamten des Sternberger Polizeireviers. Vermutet wurde von den Beamten auch, dass mit dem Brand Spuren des Diebstahls verwischt werden sollten.

Von Klaus Wiechmann, Sprecher der Polizeidirektion Schwerin, erfuhr SVZ, dass nach erfolgter kriminaltechnischer Untersuchung der Halter des Fahrzeugs über den Totalschaden verständigt wurde. Die Polizei ermittele mit Hochdruck in dieser Angelegenheit, denn noch sei unklar, wo sich der Transporter in der Zeit zwischen dem 21. Juli und dem gestrigen Brand befunden hat und was damit eventuell transportiert wurde.

Auf jeden Fall werde von der Polizei nun nicht nur wegen Diebstahls sondern auch wegen Brandstiftung ermittelt, so der Polizeisprecher.

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