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Feuerwehr beschädigt Auto : Schadenersatz wird verwehrt

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Wenn ein Auto bei einem Feuerwehreinsatz beschädigt wird, hat der Halter grundsätzlich keinen Anspruch auf Schadenersatz. Nach dem Oberlandesgericht Rostock gilt das, wenn die Feuerwehr schnell handeln musste.

svz.de von
erstellt am 21.Mär.2011 | 06:58 Uhr

Rostock | Wenn ein Auto bei einem Feuerwehreinsatz beschädigt wird, hat der Halter grundsätzlich keinen Anspruch auf Schadenersatz. Nach Auffassung des Oberlandesgerichts Rostock gilt das jedenfalls dann, wenn die Feuerwehr schnell handeln musste, um Menschen zu schützen und die Ausbreitung eines Brandes zu verhindern. Das Gericht wies die Klage eines Fahrzeughalters ab. Bei einem Brandeinsatz waren Dachziegel auf den Wagen des Klägers gefallen. Die Feuerwehr hatte die Ziegel entfernt. Das OLG sah keine Rechtsgrundlage für Ansprüche des Klägers. Die Feuerwehrleute hätten nicht vorwerfbar gehandelt. Es sei nicht zu beanstanden, dass sie sich in erster Linie auf eine effektive Brandbekämpfung konzentriert hatten.

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