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Einkaufsmarkt im Rostocker Seehafen : Scandlines plant Bordershop

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Die Reederei Scandlines plant, im Rostocker Seehafen einen Bordershop zu bauen. Für 1,28 Millionen Euro will das Unternehmen nahe der A 19 einen eingeschossigen Einkaufsmarkt mit schiffsähnlicher Fassade errichten.

svz.de von
erstellt am 18.Jan.2011 | 06:57 Uhr

Seehafen | Die Reederei Scandlines will im Rostocker Seehafen einen Bordershop bauen. Für rund 1,28 Millionen Euro soll in der Nähe des Südtors die neue Einkaufsmöglichkeit entstehen. "Er soll in unmittelbarer Nähe zur A 19 und der Zufahrtstraße zu den Fährschiffen liegen", sagt Henrike Thaut, Sprecherin der Reederei.

Das Schifffahrtsunternehmen plant einen eingeschossigen Hallenbau, Am Südtor 5, mit einer Nutzungsfläche von etwa 2000 Quadratmetern. "Geplant ist eine reine Ladenfläche auf 1200 Quadratmetern", so die Sprecherin. Die Halle werde eine schiffsähnliche Fassadengestaltung in blau-weiß erhalten. Außerdem biete das Freigelände Platz für 65 Pkw-Stellflächen und sechs Bus-Stellflächen. Das Planungsbüro Inros/Lackner betreut das Bauprojekt.

"Wir glauben fest an die zunehmende Bedeutung des Standortes Rostock in den nächsten Jahren", so Sprecherin Thaut. Die Absicht der Europäischen Union, die Verbindung zwischen Rostock und Gedser in das Netz der europäischen Meeresautobahn aufzunehmen, erhöhen die Bedeutung der Linie. "Dadurch erreicht die Route einen besonderen Stellenwert", sagt sie. Schließlich biete Scandlines durch die Fährverbindung eine direkte Anbindung zwischen Dänemark und Deutschland: "Zur Komplettierung unseres Angebotes für unsere Kunden soll dann die Errichtung eines in Rostock ansässigen Bordershops zählen." Am 25. Januar berät der Ortsbeirat Gehlsdorf/Nordost über das geplante Bauvorhaben der Reederei. Eine endgültige Entscheidung wird am 8. Februar im Bau- und Planungsausschuss getroffen. "Wenn Scandlines die Baugenehmigung im Februar erhält, beginnen die Arbeiten sobald es die Wetterlage zulässt, die Eröffnung ist für den Frühsommer 2011 vorgesehen", sagt Thaut.

In Puttgarden und Sassnitz betreibt die Reederei jeweils einen Bordershop. Neben der Errichtung der Ladenfläche in Rostock plant das Schifffahrtsunternehmen 2012, zwei neue Fähren für die Linie nach Gedser in Dienst zu stellen. Diese werden derzeit in der Stralsunder Werft gebaut und werden eine Kapazität von 460 Pkw oder 90 Lkw haben. Anstatt bisher 1000 Menschen können die neuen Fährschiffe 1500 Personen befördern.

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