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Lokales

23. November 2017 | 06:49 Uhr

Rückstau gefährdete Heiddorfer Straßenzug

vom

svz.de von
erstellt am 24.Jan.2011 | 07:24 Uhr

Heiddorf | Eine heikle Hochwassersituation hatte sich gestern in den Morgenstunden in Heiddorf im Amt Dömitz-Malliß angebahnt: In der Dannenberger Straße konnte Stauwasser nicht abfließen. Es staute sich derart, dass Überflutungsgefahr für den vorderen Bereich der Dannenberger Straße bestand. Arbeiter der Stadt Dömitz und von der Gemeinde Neu Kaliß griffen zu Schüppe und Spaten und gruben einen Stichkanal, der für die entscheidende Entlastung sorgte. Allerdings müsse sich die gesamte Hochwasserlage entspannen, damit die Rückstaugefahr gebannt ist, informierte Amtsvorsteher Burkhard Thees, der den lokalen Hochwasserstab im Amt leitet.

Die Hochwasser führenden Alte Elde und Elde drücken derzeit ihre Fluten immer noch dorthin, wo der geringste Widerstand ist. Das sei in diesem Fall auch der Bereich der Dannenberger Straße, informierte Thees. Die enorme Flutmenge drücke das Wasser unter die Straße hindurch und führe dort mit entkommenden Wassermengen zu gefahrvollen Höchstständen.

Auch auf dem Gelände des Wasserkraftwerkes in Neu Kaliß und im Mühlenweg hat sich die Hochwasserlage noch nicht entspannt. Allerdings, so die Einschätzung von Thees, wird sich dort die Situation mit dem Abfließen des Hochwasserscheitels der Elbeflut ebenfalls normalisieren. Verbessert hat sich die Zuwegung zu einem Wohnhaus. Dort kommt man bereits wieder trockenen Fußes zur Tür hinein.

Sollte sich trotz aller Prognosen die Hochwassersituation nicht entspannen und kritische Stellen entstehen, könne flexibel und schnell reagiert werden, erläutert Thees mit der Gewissheit, aufganze Paletten mit gefüllten Sandsäcken und viele freiwillige Helfer zurückgreifen zu können.Derzeit sind weiterhin Tag und Nacht in regelmäßigen Abständen Kontrolltrupps unterwegs.

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