Rostocks GmbH gibt im Bettenstreit nach

svz.de von
21. Juli 2010, 07:22 Uhr

Rostock | Die Rostocker Gesellschaft für Tourismus und Marketing (RGTM) hat ihr Preis-Konzept überarbeitet. Nachdem gerade von privaten Vermietern Klagen über die Abstufung nach Bettenzahlen kamen, gibt es eine neue Grenze für kleinere Beherbergungsunternehmen. So wurde die Hürde von fünf auf acht Betten angehoben. Diese Vermieter fallen nun ins niedrigste Preissegment von 300 Euro. Darüber hinaus gibt es das Angebot eines Basispakets. Darin enthalten: allein die Anzeige im Gastgeberverzeichnis. Alle weiteren Leistungen der RGTM wie Online-Buchungsmaschine, Messeauftritte und Werbung über die Tourismuszentrale bleiben den Umlagen-Zahlern vorbehalten. Für größere Beherbungsunternehmen gibt es Rabatte.

Dietmar Vogel, Vorstandsvorsitzender des Handels- und Gewerbevereins Warnemünde, lässt sich davon nicht beeindrucken. Er hält an seinem alternativen Vorschlag zur Gründung einer eigenen Gesellschaft fest, mit dem der Verein noch nach dem Einlenken der RGTM eine neue Diskussion entfachte. Allerdings seien laut Vogel Gespräche zwischen Gewerbeverein und RGTM anberaumt.

Rückendeckung bekommt die RGTM von Seiten der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Deren wirtschaftspolitischer Sprecher Helmut Schmidt unterstreicht: "Nur durch eine freiwillige Beteiligung in gebündelter Form der neu gegründeten GmbH wird eine erfolgreiche Marketinginitiative wirksam sein können." Einzelinteressen seien hier nicht hilfreich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen