Rostocker sollen selbst fegen

svz.de von
22. Juli 2010, 07:08 Uhr

Rostock | Statt einer wöchentlichen Reinigung sollen die Kehrmaschinen ab dem 1. Januar 2011 nur noch alle 14 Tage durch die Östliche und Nördliche Altstadt fahren. Das sieht eine Satzungsänderung der Stadt Rostock vor. Die Begründung: durch die Bürsten würden die Fugen der Pflasterstraßen zu sehr ausgekratzt. Ortsbeirat und Bürger wehren sich gegen den Plan. "Es wird ohnehin schon zu wenig gereinigt", sagt Jürgen Möller, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Östlichen Altstadt. Sein Vorschlag: weichere Bürsten auf die Reinigungsköpfe der Kehrmaschinen montieren. Das wird laut Henning Möbius, Geschäftsführer der Stadtentsorgung, allerdings schon längst gemacht. Das Problem sei bekannt.

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