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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. November 2017 | 03:17 Uhr

Rostock : Zwölf Entwürfe für das Petriviertel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Kunstwettbewerb für neues Wohnquartier an der Warnow geht in die 2. Runde

von
erstellt am 30.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Die erste Phase des offenen Kunstwettbewerbs für das Petriviertel ist abgeschlossen. Rund 120 Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich beworben. Sie alle sollten drei Referenzen einreichen. Nun wurden zwölf Bewerber für die zweite Projektphase ausgewählt. Diese wurden aufgefordert, einen Objekt-Entwurf für das Petriviertel vorzulegen. Innerhalb des Wettbewerbs sollen insgesamt drei Kunstwerke auf den Freiflächen im neuen Wohnquartier an der Warnow entstehen. Für die Realisierung der Werke plant die Stadt, vertreten durch das Kulturamt und die Rostocker Gesellschaft für Stadtentwicklung (RGS), insgesamt 180 000 Euro ein.

Bereits 2008 hat die Bürgerschaft die Bebauung des neuen Petriviertels beschlossen. „Häuser entstehen, Kanäle sind gebaut, das Quartier entwickelt sich. Ein Großteil der Wohnungen ist bereits vermietet oder verkauft“, erzählt Kulturamtsleiterin Dr. Michaela Selling. Etwa 1000 Rostocker werden künftig in dem neuen Viertel wohnen. Durch die Kunst im öffentlichen Raum sollen sie sich dort noch wohler fühlen.

„Die zwölf Künstler, die es in die zweite Wettbewerbsphase geschafft haben, haben alle Erfahrung mit der Entwicklung ortsspezifischer Objekte“, betont Sarah Linke vom Kulturamt. „Sie arbeiten auf unterschiedlichste Weise, spielen mit Licht und Wasser oder nutzen verschiedene Materialien. Es wird eine Vielfalt an Installations- und Skulptur-Entwürfen geben“, sagt sie weiter. Bei der Planung müssten die Wettbewerbsteilnehmer unter anderem beachten, dass das Gebiet hochwassergefährdet sei. „Sie müssen einen Entwurf einreichen. Die Darstellung reicht nicht. Sie müssen ihn auch erklären und einen Kostenplan aufstellen“, erklärt Linke. Letzterer beinhalte auch die Kosten, die durch Wartung des Objektes entstehen. „Die Folgekosten sollen möglichst gering gehalten werden“, so Linke.

Zur Ideenfindung wird am 26. Juni im Rathaus ein Bürgerforum veranstaltet. Dann werden auch die Künstler vor Ort sein und Anregungen sowie Wünsche von Anwohnern entgegennehmen. „Voraussichtlich am 13. November soll die Entscheidung fallen, welche drei Entwürfe realisiert werden sollen“, sagt Dr. Michaela Selling.

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