Warnemünde : Zwei Baustellen besonders beäugt

Schillerstraße 11: Hier baut eine gleichnamige GbR das Haus um und  errichtet dabei auch Stellplätze.  Fotos: mapp
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Schillerstraße 11: Hier baut eine gleichnamige GbR das Haus um und errichtet dabei auch Stellplätze. Fotos: mapp

In der Schillerstraße 11 und Am Leuchtturm 5 wird um- und neu gebaut. Die Nachbarn sind gespannt auf die Ergebnisse

svz.de von
06. März 2014, 10:00 Uhr

Zwei der vielen Bauvorhaben im Ostseebad verfolgen die Warnemünder mit besonders großem Interesse: In der Schillerstraße 11 plant eine gleichnamige Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) aus Rostock den Umbau und die Erweiterung des Mehrfamilienhauses. Außerdem soll ein Fahrradschuppen errichtet werden. Weiterhin sind die Umverlegung und der Neubau von Stellplätzen Teil der Maßnahme. Dafür ist unter anderem der Bereich der ehemaligen Waschküche vorgesehen. Hier haben die Warnemünder Architektin und die GbR-Mitglieder eine Nutzungsänderung geplant.

Gerade bei diesem Vorhaben haben die Warnemünder lange gerätselt, was hier entstehen soll. Es war auch kein Bauschild auf der Straßenseite zu sehen – das ist allerdings kein Einzelfall im Ostseebad. „Das Baustellenschild muss dauerhaft und von der öffentlichen Verkehrsfläche aus sichtbar angebracht werden“, sagt Reene Schäfer vom Bauordnungsamt der Hansestadt. Der genaue Standort kann durch den Bauherren festgelegt werden. Es muss kein großes Schild sein, die Fakten könnten auch auf einem entsprechenden Blatt stehen.

Ein Baustellenschild sucht man auch Am Leuchtturm 5 vergeblich. Hier liegt es trocken und warm im Bauwagen, wird aber auf Nachfrage sofort gezeigt. An der Adresse der ehemaligen Villa lässt ein Bremer Investor ein Wohn- und Geschäftshaus errichten. Es soll ähnlich hoch werden wie das Haus Am Leuchtturm 6. Statt Umbau und Sanierung, wie es auf der Bau-Genehmigung von 2010 steht, entsteht hier ein Neubau. Die Ruine sei von der Substanz nicht mehr zu halten gewesen.

Die meisten Nachbarn sind froh, dass damit in der Straße der letzte Schandfleck verschwunden ist. „Wenn das Haus fertig ist, wertet es diese Straße auf“, vermutet Dr. Andreas Buhse vom benachbarten Coaast-Rockcafé. In das Haus zieht unten ein Ladengeschäft ein, darüber entstehen Wohnungen. „Werden es Dauerwohnungen, ist es wichtig, dass die Bewohner Verständnis für die besondere Lage mit Veranstaltungen am Leuchtturm haben“, sagt Buhse. An der Adresse hat früher Magnus, der Sohn des Lotsenkommandeurs Stephan Jantzen, gelebt.

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