Hanse Sail in Rostock : Zulauf per AIS im Blick

Crew vor ihrem Domizil im Stadthafen: Olaf Altmann, Jochen Drohla, Karl-Heinz Schindler und Gisbert Ruhnke (v. l.)
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Crew vor ihrem Domizil im Stadthafen: Olaf Altmann, Jochen Drohla, Karl-Heinz Schindler und Gisbert Ruhnke (v. l.)

Hafenamt-Crew für das maritime Spektakel gerüstet

Im Stadthafen steht die Kulisse der Hanse Sail, der Mastenwald der Schiffe ist fast komplett. Etwa 155 der 180 angemeldeten Schiffe finden im Areal insgesamt Platz. Zu den ersten gehörten der Klipper „Elegant“ und der Schoner „J. R. Tolkien“, der mit seiner schönen Gallionsfigur besonders auffiel. Der Zulauf erfolgt seit gestern Schlag auf Schlag, die ersten Pakete waren zu packen. Das alles erfolgte nach einem Belegungsplan, den die Hafenmeister im Vorfeld erarbeitet haben. Olaf Altmann (53) und Jochen Drohla (59) haben durch Umweltexperte Karl-Heinz Schindler (63) Verstärkung erhalten. Gemeinsam dirigieren sie An- und Ablegen, stehen Skippern mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Abteilung Hafenbau, neu im Amt integriert, ist neben dem Elektro-Anschluss-Service (EAS) für die Versorgung der Schiffe einsatzklar. Die Crew des Hafen- und Seemannsamtes sei gerüstet, auch für das neue Sicherheitskonzept ihren Beitrag zu leisten, versichert Hafenkapitän Gisbert Ruhnke.

Nicht alles kann zu 100 Prozent immer plangemäß ablaufen. So ist auch am Liegeplatz 76 zu improvisieren, wo kurzfristig schon zur Sail ein weiterer Schwimmsteg angelegt wurde und nun nebenan den Frachtensegler „Avontuur“ ein wenig einengt.

In Warnemünde sind Manfred Wulf, Udo Dix und Heinz Barten für das Hafenamt im Einsatz. Dort wurden gestern Abend die Großsegler „Sedov“ und „Dar Mlodziezy“ begrüßt, die bereits auf Reede warteten sowie die „Kruzenshtern“ , die noch einen Törn um Bornholm einschob. Olaf Altmann berichtet, dass auch die Schweden kommen. Er hatte so auch die Brigg „Tre Kronor of Stockholm“ dank der AIS-Transpondertechnik bereits länger im Blickfeld. Für einige Schiffe wie die Brigg „Ey oft he Wind“ und den Schoner „Bischopp van Arkel“ ist er übrigens auch der Postmeister – bei ihm daheim kommen deren Briefe und Pakete mit Ersatzteilen an.


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