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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 19:56 Uhr

Warnemünde : Zugeweht: Die Sandfangzäune

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Anhaltender Sturm türmt am Strand hohe Wälle auf

svz.de von
erstellt am 13.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Die Sandfangzäune im Ostseebad machen ihrem Namen derzeit alle Ehre. Der anhaltende orkanartige Sturm von hoher Windstärke hat wahre Sandmassen an den Strandaufgängen aufgetürmt. Teilweise sind dadurch die speziellen Zäune umgeknickt, andere sind dabei auch beschädigt und eingerissen worden. Die Einheimischen bestätigen, dass derartig hohen Sandwälle nicht jedes Jahr im Ostseebad Warnemünde zu sehen sind.

Seit 15 Jahren werden diese Spezialzäune aus grünem Polyester zwischen dem Strandaufgang 21 und der Westmole aufgestellt. Sie sollen verhindern, dass der Strandsand in den Ort geweht wird. Ein Zaun hat eine Länge von 25 Metern, die Zäune werden in Warnemünde auf einer Länge von zwei Kilometern aufgestellt. Generell wird ihre Position den Witterungsverhältnissen angepasst.

„Die Sandfangzäune werden jetzt wieder von den Mitarbeitern der Tourismuszentrale aufgerichtet und teilweise noch höher gesetzt, um die Funktionstüchtigkeit der Zäune zu erhalten“, sagt Beate Hlawa, Sprecherin der Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde. Auch gestern hatten die Männer vom Bauhof der Tourismuszentrale alle Hände voll zu tun, um die abgekippten Zäune wieder aufzurichten. „Zwei konnten allerdings noch nicht repariert werden, weil der Sand einfach zu hoch liegt“, sagt Hlawa.

Auch an der Almhütte unterhalb des Warnemünder Teepotts schaufelte ein Mitarbeiter den völlig zugewehten Eingang frei.

Das gehört ebenso zum Standard der Mitarbeiter vom Bauhof der Tourismuszentrale: „Im Frühjahr werden die Sandverwehungen innerhalb der regulären Dünenabschiebungen abgetragen“, sagt Hlawa. Und bis dahin stehen die Zäune laufend unter Beobachtungen und werden immer repariert.

Und die Touristen staunen und nutzen diesen seltenen Anblick gern für Erinnerungsfotos.

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