Rostock : Zu Besuch bei den Bienen

Ganz vorsichtig schabt der neunjährige Leon (2. v. r.) beim so genannten Entdeckeln die Waben frei – unter den wachsamen Augen von Luise (v. l.), Josie, Nele, Lars und Neele. Fotos: Antje Kindler
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Ganz vorsichtig schabt der neunjährige Leon (2. v. r.) beim so genannten Entdeckeln die Waben frei – unter den wachsamen Augen von Luise (v. l.), Josie, Nele, Lars und Neele. Fotos: Antje Kindler

Ferienkinder schauen sich in Schauimkerei Feldkamp in Lambrechtshagen an, wie Honig hergestellt wird

svz.de von
10. August 2016, 12:00 Uhr

Ganz leise und ruhig nähern sich Nele, Pepe, Leon, Rik, Fabienne, Lars, Hannah, Josie, Neele, Moritz, Luise, Emily und Linus dem Bienenstock. Genauso wie es ihnen Michael Feldkamp vorher gesagt hat. Die 13 Kinder vom Jugendclub Kritzmow und Lambrechtshagen wollen in ihrer Ferienwoche zu Hütern des Waldes werden und haben dafür gestern die Schauimkerei in Lambrechtshagen besucht. Hier zeigte ihnen der Imker, was alles dazugehört, bis sie sich schließlich den Honig auf ihrem Frühstücksbrötchen schmecken lassen können. Dabei kommen die Acht- bis Elfjährigen den rund 4000 Bienen ganz nah und erfahren nicht nur, wie ein Stock aufgebaut ist, sondern auch, wie warm es darin ist oder wie weit die fleißigen Pollensammler ausschwirren, um an den Nektar zu kommen.

In der Schaumanufaktur dürfen die neugierigen Ferienkinder, die Michael Feldkamp mit allen möglichen Fragen löchern, dann selbst mit anpacken. Aus einer großen Kiste holt der Imker die Waben raus, die die Bienen den Sommer über mit je gut einem Kilo goldenen Honig gefüllt haben. Diese müssen Leon, Lars, Hannah und Co. dann vorsichtig entdeckeln, wie der Imker ihnen erklärt, ehe sie den Honig in der Schleuder gewinnen können. Jetzt kommt der schönste Teil für die Kinder: Endlich dürfen sie ihren selbstgewonnen Honig probieren. „Mmhh, der schmeckt richtig lecker“, sagt Leon Bauer aus Sievershagen. So wie der Neunjährige lassen sich auch die anderen den Honig schmecken und schlecken sich nach dem Probieren die Finger ab. „Ich hatte zwar anfangs etwas Angst vor den Bienen, aber der Ausflug ist echt cool“, findet Josie Berner aus Kritzmow, die sich auch schon auf die nächsten Tage freut, wenn ein Förster zu Besuch kommt oder eine Übernachtung im Wolfscamp des Umweltparks Güstrow auf dem Programm steht. „Und ich freue mich auf das Quiz. Ich hoffe, dass ich alle Fragen richtig beantworten kann und dann ein Hüter des Waldes werde“, wünscht sich die Zehnjährige.

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