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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. November 2017 | 12:42 Uhr

Rückkehr : Zsuzsa Koncz kommt nach Rostock

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Sängerin tritt nach mehr als 20 Jahren wieder in der Stadthalle auf

Seit mehr als 30 Jahren steht sie auf der Bühne: Die ungarische Sängerin Zsuzsa Koncz. Nach langer Abstinenz kommt die heute 68-Jährige wieder nach Rostock. Am 28. März tritt sie um 18 Uhr in der Stadthalle auf und wird ihre Fans mit ihren gefühlvollen Songs ebenso begeistern, wie sie es schon in den 70er- und 80er-Jahren häufig getan hat.

„Ich habe sehr viele gute Erinnerungen an Rostock“, sagt Koncz, die gestern einer Einladung der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in MV in die Hansestadt gefolgt war. So hatte die sympathische Ungarin unter anderem ihren ersten Auftritt im deutschen Fernsehen zu DDR-Zeiten in Warnemünde.

Obwohl sie besonders in Ungarn ein gefeierter Star ist und schon viele Auftritte vor mehr als 10 000 Zuschauern absolviert hat, ist sie immer noch vor jedem Auftritt aufgeregt: „Egal ob es 200 oder mehrere Tausend Zuschauer sind: Das Lampenfieber ist immer da.“ Neben ungarischen Liedern veröffentliche Koncz in der DDR auch deutsche Lieder. Allerdings nicht ohne Schwierigkeiten: „Wir Ungarn haben ein ganz anderes Temperament als die Deutschen“, sagt sie. „Das zeigt sich dann auch in den Übersetzungen von meinen ungarischen Liedern ins Deutsche. Da ist es ganz schwierig, dass der eigentliche Sinn, der rüber gebracht werden soll, getroffen wird“, so die Sängerin. Aufgabe eines Entertainers sei in diesem Fall, die Sprachbarriere zu überbrücken. Auch wenn die Konzerbesucher bei ihren Auftritten in Deutschland kein Ungarisch sprechen, sei es ihre Aufgabe, die Emotionen und Gefühle des Songs zu vermitteln.

Bei ihrem Konzert in Rostock wird sie aber neben ihren ungarischen Liedern auch die bekannten deutschen Klassiker aus den 80er-Jahren zum Besten geben. Viele ihrer Texte basieren auf Gedichten, die für sie eine große Bedeutung haben. „Gedichte haben etwas Ewiges, die passen in jede Zeit.“ Das sei auch der Grund, warum sie auch heute noch bei ihren Konzerten Lieder aus ihren Anfangsjahren singt: „Wenn ich das Gefühl habe, dass ein Lied von seiner Thematik auch heute wieder passt, dann nehme ich es wieder in meine Song-Liste für Konzerte auf.“

Ein häufiges Thema ihrer Lieder ist neben den Gedichten auch die Gesellschaftskritik: „Ich finde es interessant, in welche Richtungen sich die Welt um uns herum weiterentwickelt. Darum geht es auch in meinen Liedern“, erklärte die bekannte Ungarin. Bei der Auswahl ihrer Werke verlässt sie sich außerdem immer auf ihren Instinkt. Deswegen singe sie nicht alles, nur weil es vielleicht gerade im Trend liegt, sagt die 68-Jährige.

 

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