Rostock : Zoo begrüßt neue Bewohner

Der Grünarassari lebt erstmals im Rostocker Zoo.
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Der Grünarassari lebt erstmals im Rostocker Zoo.

Ein Grünarassari-Pärchen bezieht ihr Domizil. Die Art ist erstmals in Rostock zu sehen. Auch die Polarfüchsin bekommt einen Gefährten

svz.de von
30. August 2016, 12:00 Uhr

Eine neue Tierart hat im Zoo Rostock Einzug gehalten: Seit Ende vergangener Woche können sich die Zoo-Besucher über zwei Grünarassaris freuen, die jetzt im Vogel-Reptilien-Haus und erstmals in der Hansestadt Rostock zu beobachten sind. Das südamerikanische Tropenvogelpärchen ist – dank der Unterstützung des Rostocker Zoo-Vereins – aus Mannheim an die Küste gekommen. Die beiden drei Jahre alten Tiere waren schon dort als Zuchtpaar erfolgreich, Nachwuchs ist also auch an der Ostsee nicht ausgeschlossen.

Der Grünarassari ist eine Tukanart aus der Gattung der Schwarzarassaris und die kleinste dieser Art. Die Vögel werden bis zu 34 Zentimeter groß und etwa 120 bis 160 Gramm leicht. Auffällig ist ihr leuchtender Schnabel in den Farben gelb, schwarz und rot. Die Schnabellänge kann bei einem Männchen bis zu zehn Zentimeter betragen, bei einem Weibchen bis zu acht Zentimeter.

Ganz in der Nähe der neuen Bewohner ist auch das Glück der Polarfüchse endlich vollkommen: Die vierjährige Ronja hat am 19. August einen Gefährten aus dem Wildpark Lüneburger Heide bekommen, den die Pfleger liebevoll Loki nennen – nach einer nordischen Mythengestalt. Die Raubtiere aus Skandinavien, Sibirien, Nordamerika und Grönland leben paarweise zusammen. Sie haben einen hervorragenden Geruchssinn und ernähren sich von kleinen Säugetieren, Eiern, Aas und Beeren. Sie kommen in zwei Farbvarianten vor. Im Sommer färbt sich der Pelz des Polarfuchses hellgrau bis blauschwarz.

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