FC Hansa Rostock : Zeit für ein Tor gegen Cottbus

Hansas Flügelflitzer Tobias Jänicke war bei den beiden zurückliegenden Duellen gegen Cottbus schon dabei. Nach zweimal 0:0 soll es nun endlich mit Toren für Rostock klappen. Scharnweber
Hansas Flügelflitzer Tobias Jänicke war bei den beiden zurückliegenden Duellen gegen Cottbus schon dabei. Nach zweimal 0:0 soll es nun endlich mit Toren für Rostock klappen. Scharnweber

Lediglich siebenmal brachte der FC Hansa Rostock in den bisherigen elf Partien den Ball im gegnerischen Kasten unter. Die fehlende Treffsicherheit aber nur an den Stürmern festzumachen, findet Tobias Jänicke unfair.

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26. Oktober 2011, 09:12 Uhr

Rostock | Hansas Tobias Jänicke kann sich an die beiden vergangenen Aufeinandertreffen mit Energie Cottbus in Rostocks Abstiegssaison 2009/10 noch genau erinnern. "Wir haben zweimal 0:0 gespielt. Im Rückspiel zu Hause vergab ich in der Schlussphase eine Riesenchance. Es wird also Zeit, dass wir gegen Cottbus endlich mal wieder ein Tor schießen", sagt der 22-Jährige.

Doch gerade in diesem Punkt hapert es bei den Norddeutschen. Lediglich siebenmal brachten sie in den bisherigen elf Partien den Ball im gegnerischen Kasten unter. Die fehlende Treffsicherheit aber nur an den Stürmern festzumachen, findet "Tobi" unfair. "Wir verteidigen als Mannschaft und greifen auch gemeinsam an", so der Kicker, der aber bemängelt: "Manchmal fühlt man sich vorne allein gelassen. Unsere Offensive bestand zuletzt häufig nur aus Einzelaktionen. Wir müssen wieder dorthin kommen, dass wir den Ball spielerisch nach vorne tragen, und dann wird ihn auch einer über die Linie drücken, egal wer das ist."

Kontrahent Cottbus (morgen 18 Uhr in der DKB-Arena) verfügt mit Dimitar Rangelow über einen treffsicheren Angreifer, der bereits genauso viele Tore wie der FC Hansa auf seinem Konto hat. Dennoch ist Jänicke nicht Bange vor den Lausitzern. "Es ist eine starke Mannschaft, mit einigen guten Einzelspielern. Aber auch sie haben zuletzt keine berauschenden Ergebnisse erzielt", erklärt der Offensivmann.

Und da auch bei Hansa die Ergebnisse bislang hinter den Erwartungen zurückblieben, erwartet FCH-Trainer Peter Vollmann "eine gewisse Unruhe auf dem Platz. Es wird darauf ankommen, welche Mannschaft zuerst in ihren Lauf findet."

Unabhängig von der taktischen Formation wollen die Gastgeber offensiv agieren. "Es bringt ja nichts, wenn wir uns verstecken. Wir spielen zu Hause und werden mutig auftreten. Es sollen alle in den Zug nach vorn einsteigen", so Rostocks Chefcoach.

Auch Hansa-Manager Stefan Beinlich appelliert an den Mut der Truppe: "Wichtig ist, dass man an sich glaubt und das man sich Tormöglichkeiten erspielt. Und an der Chancenverwertung arbeiten wir."

>> HANSA INTERN:

Operation bei Langen: Mittelfeldmann Dexter Langen muss wegen seiner Schlüsselbeinfraktur (wir berichteten) operiert werden. Genauere Untersuchungen ergaben nun, dass er sich einen Spiralbruch zugezogen hat, der nicht konservativ behandelt werden kann.

Einsatz von Pelzer: „Es ist noch nicht klar, dass Sebastian Pelzer von Beginn an spielen wird“, sagte Hansa-Trainer Peter Vollmann. Rostocks Kapitän hatte sich beim vergangenen Heimspiel gegen den TSV 1860 München einen großen Bluterguss im Oberschenkel zugezogen. „Er hat zwar die ganze Woche mittrainiert. Man hat aber gemerkt, dass er sich noch zurückgehalten hat“, so der Coach. Als Alternative stünde wie in Düsseldorf Michael Blum bereit.

Pause für Koštál: Pavel Koštál wird morgen noch nicht zum Kader gehören. Der Tscheche ist zwar schmerzfrei, hat aber noch Trainingsrückstand.

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