Gesund in Rostock : Yoga-Lehrerin gibt Einblicke

Vitalität, Kraft und Beweglichkeit – das alles soll Yoga fördern.
Vitalität, Kraft und Beweglichkeit – das alles soll Yoga fördern.

Romy Siebert spricht am 15. März bei Hugendubel über ihr Geheimrezept für alle Lebensbereiche

svz.de von
07. März 2016, 12:00 Uhr

Das Frühjahr naht und damit für viele der Wunsch, den grauen Trott des Winters hinter sich zu lassen und etwas für seine Gesundheit zu tun. Das Geheimrezept der Rostockerin Romy Siebert ist Yoga – in verschiedenster Form und in allen Lebensbereichen – ja, das geht! Yoga hat der Ex-Handballerin über Verletzungen hinweggeholfen oder auch Frieden gegeben, als sie ihn dringend brauchte. Bei der Universitätsbuchhandlung Hugendubel am 15. März um 20.15 Uhr gibt die Yoga-Lehrerin einen Einblick, was Yoga für Körper, Geist und Seele ermöglicht. „Yoga ist für mich eine Lebenshaltung. Es begleitet mich immer.“

Die 50-Jährige ist ein vielschichtiger Mensch. Sie hat früher bei Empor gespielt, arbeitete als Physiotherapeutin und in der Orthopädie mit Kindern, hat freie Grafik in Heiligendamm studiert, zeichnete für Auftraggeber wie den Zoo, gab Zeichenkurse, hatte Ausstellungen. Seit zehn Jahren hat sie in der KTV eine Praxis als Heilpraktikerin. Dort spielt Yoga auch eine Rolle – als Therapieform. Zudem unterrichtet sie an der Volkshochschule Kundalini-Yoga, eine Form mit dynamischen Bewegungsabläufen. „Es gibt die verschiedensten Yoga-Stile“, sagt die 50-Jährige. Bei Hugendubel wird sie einige vorstellen – Bikram-Yoga, das bei 35 bis 40 Grad Celsius praktiziert wird, Iyengar-Yoga, bei dem Positionen besonders lange gehalten werden oder Ashtanga-Yoga, bei dem vieles im Fluss – im Flow passiert. Weiterhin soll es um Hilfsmittel wie Klötze und Meditationskissen und die Geschichte des Yoga gehen.

Nur ein Abend für Frauen? – Aber nein. Yoga-Meister sind ja dem Klischee nach Männer und auch dem Trend schließen sich mehr von ihnen an. Die, die anfangen, bleiben oft dabei, ist die Erfahrung von Romy Siebert. Dass Yoga auch ein Trend ist, der von Hollywoodstars produziert wird, sieht Siebert ambivalent – positiv, weil es bekannter wird, negativ, weil das Hürden aufbaue, wenn unmöglich wirkende Posen eingenommen werden. „Mir ist wichtig, zu zeigen, dass auch ein wenig schon viel sein kann“ – Halt geben, helfen schwierige Situationen zu meistern, flexibler zu sein und sich selbst besser wahrzunehmen.

Karten gibt es bei Hugendubel, Kröpeliner Straße 41, und an der Abendkasse.

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