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Rostocker Wälzlager auf Wachstumskurs : XXL-Spezialisten aus Rostock

vom
Aus der Onlineredaktion

Beim Russlandtag eröffnet: Deutsches Großwälzlager erweitert Kapazität

svz.de von
erstellt am 02.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Rund neun Monate nach der offiziellen Werkseröffnung investiert die Deutsche Großwälzlager GmbH (DGWL) in Rostock in eine weitere Fertigungslinie. Hintergrund sei die hohe Nachfrage nach individuell gefertigten Großlagern mit mehreren Metern Durchmesser, teilte das Unternehmen mit. Das Investitionsvolumen des Vorhabens belaufe sich auf etwa 1,5 Millionen Euro.

Derzeit laufen die Fundamentarbeiten. Innerhalb der bestehenden Halle klaffe ein metergroßes Loch, sagte eine Sprecherin. Darin soll die neue Anlage, eine sogenannte CNC-Doppelständer-Karusselldrehmaschine, in den kommenden Tagen installiert werden. Dann beginne ein mehrmonatiger Kalibrierungsprozess. Im Mai soll die neue Fertigungslinie einsatzbereit sein.

Ende Mai vergangenen Jahres hatten Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und Russlands Industrieminister Denis Manturow die Produktionsstätte der DGWL im Rostocker Fischereihafen offiziell eröffnet. Mehrheitsgesellschafter des Unternehmens ist der russische Investor Georgi Semenenko, der auch Vorstandsvorsitzender der Kirov-Werke in Sankt Petersburg ist.

Die DGWL fertigt Großlager mit einer Größe von bis zu 6,50 Metern Durchmesser und einem Gewicht von bis zu 20 Tonnen. Mit Einzelanfertigungen und Produkten in niedrigen Stückzahlen besetze das Unternehmen eine Nische, sagte der Geschäftsführende Gesellschafter, Lars Ulrich Kahl. Diese Lager kommen unter anderem in Windkraftanlagen, Krantürmen und Tunnelbohrmaschinen weltweit zum Einsatz. Die Zahl der Arbeitsplätze soll in den kommenden zwei Jahren von 30 auf 60 steigen.


 

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