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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. August 2017 | 10:10 Uhr

Wolfgang Wolf soll kommen

vom

Stefan Beinlich steht aktuell vor der schwierigsten Aufgabe seiner Amtszeit. Der Manager des FC Hansa muss innerhalb kürzester Zeit einen geeigneten Nachfolger für den gestern beurlaubten Trainer Peter Vollmann finden. Dabei hat „Paule“ angesichts der sportlich prekären sowie finanziell angespannten Situation nur eine einzige Chance. Der „Schuss“ muss sitzen, denn einen weiteren Wechsel könnte sich der Club kaum leisten. „Wir sind mit mehreren Kandidaten in Gesprächen, haben dabei einen Favoriten, mit dem hatten wir auch schon eine positive Unterhaltung“, erklärte Beinlich.

Dabei könnte es sich um Wolfgang Wolf handeln. Der gebürtige Pfälzer (Tiefenthal) stand bis Februar dieses Jahres bei den Kickers Offenbach (3. Liga) unter Vertrag. Davor betreute er die Stuttgarter Kickers, den VfL Wolfsburg, 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Nürnberg in der 1. und teilweise 2. Bundesliga. Wolf verfügt damit über einen großen Erfahrungsschatz und passte ins Anforderungsprofil der Norddeutschen. „Wir brauchen jemanden, der jetzt neue Impulse setzt. Feuer und Herzblut wieder entfacht“, sagte „Paule“, der aber auch die Truppe in der Pflicht sieht: „Die Mannschaft ist jetzt gefragt. Jeder Einzelne muss sich hinterfragen und überprüfen, ob er 100 Prozent gegeben hat.“

Neben Wolf bemühten sich die Rostocker offenbar auch um Marc Fascher, der zurzeit beim Drittligisten Preußen Münster unter Vertrag steht. Allerdings wollte der Club den Coach nicht ziehen lassen, und Hansa auch keine Ablöse zahlen. Zudem stand auch der in Ingolstadt beurlaubte Benno Möhlmann auf der Liste des FCH.

Der neue Chefcoach muss jedenfalls mit dem vorhandenen Spielermaterial aufkommen. Kostspielige Verstärkungen sind nicht möglich, wenngleich Stefan Beinlich einen Winterpausen-Zugang nicht ausschloss: „Wir versuchen das hinzubekommen, und das kann auch funktionieren.“

Des Weiteren halten die Rostocker offenbar auch an einem Trainingslager in Spanien fest. „Das ist aktuell nicht in Gefahr“, so der Manager.

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erstellt am 06.Dez.2011 | 09:42 Uhr

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