Immobilien : Wohnungsmarkt bleibt weiter angespannt

Gefragter Wohnraum: Sehr gute Lage ist rot, gute orange, mittlere  rosa, einfache braun, Gewerbe- und Industrie-Flächen sind grau und Grünflächen grün hinterlegt.  Grafik: Engel&Völkers
Gefragter Wohnraum: Sehr gute Lage ist rot, gute orange, mittlere rosa, einfache braun, Gewerbe- und Industrie-Flächen sind grau und Grünflächen grün hinterlegt. Grafik: Engel&Völkers

Marktbericht zeigt: Wohnraum in Rostock ist sehr begehrt / Preise steigen

svz.de von
03. März 2014, 06:00 Uhr

Der Wohnimmobilienmarkt in Rostock befindet sich im Aufwärtstrend. Dies geht aus dem erstmals vom Immobilienmakler Engel und Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2013/2014“ hervor.

Von besonderer Bedeutung seien Ferienimmobilien in 1A-Lagen wie Warnemünde, wo für Neubauwohnungen im ersten Halbjahr 2013 bis zu 6500 Euro pro Quadratmeter erzielt wurden. In den guten Lagen sind die Preise für Eigentumswohnungen mit 1600 bis 1900 Euro pro Quadratmeter noch als moderat zu bezeichnen. Gleiches gilt für die Mietpreise, die in den guten Lagen zwischen 7,50 und 9,50 Euro pro Quadratmeter liegen. Für 2014 geht Engel und Völkers von einem Preisanstieg in allen Segmenten und Lagen aus.

Rostock verdanke seine zunehmende Wirtschaftskraft unter anderem dem Tourismus-Boom an der Ostseeküste sowie der Ansiedlung von großen Unternehmen wie der Reederei Aida Cruises. Diese positive Wirtschaftsentwicklung macht Rostock auch zu einem begehrten Wohnstandort. Besonders nachgefragt sind Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen mit einer Größe zwischen 120 und 200 Quadratmetern. Zu den beliebtesten Lagen zählt das Bahnhofsviertel im Stadtteil Stadtmitte, weil dort zentrumsnahes Wohnen im attraktiven Umfeld mit Villen und Gründerzeithäusern möglich sei, so Cindy Hennings, Büroleiterin von Engel
und Völkers in Rostock. Die absolute Toplage markieren Immobilien in den ersten Reihen am Wasser im Stadtteil Warnemünde, die als Ferienimmobilien sehr beliebt sind. Auch der Bedarf an Wohnraum steigt. Dem Nachfrageüberhang durch die steigenden Studentenzahlen und dem erhöhten Bedarf nach altersgerechten Wohnungen versucht die Stadt mit Neubauprojekten wie in Gehlsdorf und Lichtenhagen entgegenzuwirken, wo insgesamt 140 neue Reihenhäuser entstehen. Das Segment mit der stärksten Preisentwicklung markieren die Ein- und Zweifamilienhäuser. Hier bezahlten Käufer im ersten Halbjahr 2013 bis zu 100 000 Euro mehr als im Jahr 2012. „Angesichts
der anhaltend positiven Wirtschaftsentwicklung, des nicht abnehmenden Zuzugs von Ruheständlern in die Innenstadt sowie der steigenden Studentenzahlen wird die Nachfrage nach Wohnimmobilien in den kommenden Jahren weiter zunehmen“, so Hennings.

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