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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 07:49 Uhr

Rostock : Wiro bringt Werftdreieck online

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Homepage für Bürgerbeteiligung / Auftakt zum Gespräch am 28. Mai / Begehung zur Heinkel-Mauer im Juni

Zum 23. Mai geht die kommunale Wohnungsgesellschaft Wiro mit ihrer Homepage www.werftdreieck-rostock.de online. Über diese Internetseite soll ein Großteil der Bürgerbeteiligung zur Gestaltung des künftigen Wohnviertels moderiert werden. Dort können Anwohner das Logbuch verfolgen, bekommen Infos zu Bauantrag und können Fragen per E-Mail stellen.

„Jede Frage wird auch eine Antwort finden“, sagt Christian Jentzsch, zuständiger Prokurist bei der Wiro. Innerhalb von 48 Stunden solle das im Regelfall passieren. Außerdem wird auf der Homepage zu öffentlichen Terminen informiert. Die Auftaktveranstaltung für die Bürger ist am 28. Mai auf dem Ulmen-Campus im Arno-Esch-Hörsaal, informiert Jentzsch. Von 17 bis 21 Uhr moderieren Heiko Schultz von der Firu mbH und Kathrin Drogosch von der Firma Zivilarena Diskussionen zu Gestaltung und Wettbewerb. Die beiden Firmen hat die Wiro neben Dorscht Consult für die Bürgerbeteiligung ausgewählt. Folgen werden im Juni zwei Quartierspaziergänge für Anwohner. Einmal soll es um Verkehr, beim zweiten Mal um das Thema Denkmalschutz am Werftdreieck gehen. Im Gespräch ist noch immer die Heinkel-Mauer an der Lübecker Straße. Sie ist das letzte Überbleibsel der Heinkel-Flugzeugwerke. Der Voreigentümer des Geländes, die Krieger Grundstück GmbH, hatte einen Abrissantrag gestellt. Dem war die Stadt zwar aufgrund eines Gutachtens gefolgt. Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege lehnte den Abriss allerdings im April ab und empfahl Lösungen zu finden, die den Erhalt der Heinkel-Mauer möglich machen – wie die Integration als Schauwand in einen Neubau.

Die Wiro hatte im Oktober für 11,9 Millionen Euro sieben Hektar von der Krieger Grundstück GmbH gekauft. Sie will dort für einen dreistelligen Millionenbetrag ein Wohnviertel errichten. Insgesamt ist das zu überplanende B-Plan-Gebiet neun Hektar groß. Teile dessen gehören der Stadt, Teile sind private Flächen, auf denen zum Beispiel ein Bildungszentrum und ein Autohaus stehen.

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