zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 17:11 Uhr

Warnemünde : Wirbel um illegale Schilder

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach Kritik von Anwohnern will die Verkehrsbehörde im Mittelweg handeln. Betroffene sind erleichtert.

svz.de von
erstellt am 04.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Unbekannte haben im Warnemünder Mittelweg widerrechtlich ein Parkverbotsschild aufgestellt. Das kam jetzt bei einer Prüfung durch die Verkehrsbehörde zutage. Wer dahinter steckt, ist allerdings noch nicht bekannt. Gewerbetreibende wie Dieter Ehlers waren in Sorge über die vermeintlich neue Regelung, weil ihre Firmen existenziell von dem neuen Zustand betroffen sind. Im jüngsten NNN-Stromschnack wurde das Thema daher aufgegriffen und führte jetzt auch zum Erfolg.

„Diese Straße wurde als Arbeitsstraße konzipiert“, sagt Mathias Ehlers (Grüne) aus dem Warnemünder Ortsbeirat. Er besitzt auch Fotos, auf denen zu sehen ist, dass Fahrzeuge trotz eines Krankenwagens noch an der Seite vorbei fahren konnten. Es kursiert die Vermutung im Seebad, dass das monatelange Aufstellen eines Bauschuttcontainers an der Rückseite der Mühlenstraße 2 zu Behinderungen beim Einparken im gegenüberliegenden Carport in Höhe Wachtlerstraße 12 geführt hat. Dieser Frust könnte zu dem illegalen Aufstellen des Schildes geführt haben, so die Vermutung. Jetzt will die Stadt handeln. Denn sie hat die Situation durch ihre Fachleute geprüft. „Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist ein Schild oder sogar mehrere im Mittelweg widerrechtlich aufgebaut“, sagt Rathaussprecher Ulrich Kunze. „Die diesbezüglichen Prüfungen laufen, um den Verursacher festzustellen und die Schilder zu entfernen.“ Auch Ordnungssenator Chris Müller (SPD) ist bereits eingeschaltet und mit den Sorgen der Warnemünder konfrontiert. Er will sofort reagieren: „Gemeinsam mit dem Tief- und Hafenbauamt, das für die Installation von Verkehrsschildern zuständig ist, wird kurzfristig der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt“, verspricht er.

Mathias Ehlers vermutet, dass die in der Zeit verteilten Knöllchen an diesem Ort ungültig sein müssten, wenn es sich um ein illegal aufgestelltes Verkehrsschild handelt. Ganz so einfach sieht es Stadtsprecher Kunze nicht: „Verteilte Knöllchen sind jedoch nicht zwingend pauschal ungültig. Beim Vorliegen eines derartigen Sachverhalts wird empfohlen, Kontakt mit dem Stadtamt aufzunehmen, um das zu klären.“



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen