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Konzert : „Wir nehmen die Musik wichtiger als uns selbst“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Heute Abend ist Max Raabe mit dem Palast-Orchester in der Stadthalle. Im Interview verrät er, warum er gern mit Frauen zusammenarbeitet und welche Musik er privat gern hört.

svz.de von
erstellt am 23.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Heute Abend um 20 Uhr ist Max Raabe mit dem Palast-Orchester in der Rostocker Stadthalle zu Gast. Sein aktuelles Album wie auch die Tour tragen den Titel „Für Frauen ist das kein Problem“. Mit NNN-Autorin Nicole Pätzold sprach der Sänger über Frauen und das Leben auf Tour.

NNN: Ist der Titel Ihrer Tour als eine Hommage an die Frauen zu verstehen?


Max Raabe: Unsere Intention war, eine Hommage an die Frauen zu schreiben. So heißt auch unsere neue CD. Da wir auch einige Titel daraus im Programm spielen, lag es nahe, auch die Tournee so zu nennen.


NNN: Sie arbeiten schon seit 2006 – so auch für das aktuelle Album – mit Annette Humpe zusammen. Was unterscheidet die Zusammenarbeit mit Frauen von der mit Männern, was macht die Arbeit mit dieser Frau aus?


Max Raabe: In der Vergangenheit habe ich Lieder wie „Kein Schwein ruft mich an“ oder „Klonen kann sich lohnen“ immer alleine geschrieben. Seit ich mit Annette Humpe zusammenarbeite, habe ich bemerkt, wie aufregend es ist, mit jemanden, der aus einer ganz anderen Ecke der Musik kommt, neue Lieder zu schreiben. Wir sind beide sehr detailverliebt und geben uns nie mit halben Sachen zufrieden.


NNN: Seit Anfang der 1990er-Jahre sind Sie auf absolutem Erfolgskurs. Wie haben Sie und Ihre Musik sich seitdem verändert?


Max Raabe: In all den Jahren haben wir die Musik immer wichtiger genommen als uns selbst.


NNN: Wollen Sie von Ihrem markanten Stil in Ihrer Karriere noch mal abweichen?


Max Raabe: Die Liebe zu diesem besonderen Repertoire wird immer bleiben. Da gibt es noch eine Menge zu entdecken. Trotzdem glaube ich, dass Ausflüge wie die mit Annette Humpe immer mal wieder passieren können.


NNN: Welchen Musikstil oder welche Interpreten hören Sie privat?
 

Max Raabe: Privat finde ich es angenehm, mal keine Musik zu hören, da im Restaurant, im Kaufhaus und überall immer Musik gespielt wird. Im Allgemeinen schätze ich, dass junge Popbands sehr klug mit der deutschen Sprache arbeiten.
Welchen Stellenwert haben Touren in Ihrer Arbeit?
Wenn man von der nervtötenden Reiserei einmal absieht, bin ich sehr dankbar, dass wir nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz unser Publikum finden, sondern auch in Ländern, die mit der deutschen Sprache eigentlich wenig am Hut haben.

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