Experimente in der Natur : Zoo wird zum Klassenzimmer

Zehntklässler der Jenaplanschule lernen von Annette Gerth (l.) in der Zoo-Schule mehr über Totholz als Lebensraum für eine Vielzahl von Tierarten.
Zehntklässler der Jenaplanschule lernen von Annette Gerth (l.) in der Zoo-Schule mehr über Totholz als Lebensraum für eine Vielzahl von Tierarten.

Schüler lernen am lebenden Objekt mehr über biologische Vielfalt. #wirkoennenrichtig

svz.de von
23. Mai 2017, 08:00 Uhr

Gartenstadt Im Zoo ist am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt gestern das „grüne Klassenzimmer“ eröffnet worden. Tische und Bänke luden zum Experimentieren ein und Tafeln klärten über Bäume und Tiere des Waldes auf. „Wir haben ein kleines Reich in der Natur geschaffen, in dem sich Schulklassen schon frühzeitig mit Wissenschaft und Forschung beschäftigen können“, sagte Zoo-Direktor Udo Nagel. Der Zoo hat in diesem Jahr das Thema Biodiversität (Artenvielfalt) mit dem Motto „Let it grow – Lass es wachsen“ zum Schwerpunkt erhoben. Er will darauf aufmerksam machen, dass jeder zum Schutz der Artenvielfalt beitragen kann.

Erstes Thema des Unterrichts im „grünen Klassenzimmer“ war Totholz, welches gar nicht tot, sondern ein wichtiger Lebensraum für viele Arten ist. Unter Anleitung von Vize-Forstamtschef Burkert Rosin untersuchten die Schüler Pilze, Flechten, Moose oder Farne. Objekte aus dem Tierreich waren Ameisen, Hautflügler und Schmetterlinge sowie Wespen und Bienen. Diese Tiere und Pflanzen seien in der Natur auf unaufgeräumte Ecken angewiesen, um sich zu ernähren, fortzupflanzen und damit zur Arterhaltung beizutragen, so Rosin.

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