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Hanse Sail : Wirtschaftskapitäne machen fest

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Business meets Hanse Sail bringt mehr als 500 Entscheider aus aller Welt in Rostock zusammen. Dritter Russlandtag geplant. #wirkoennenrichtig

von
erstellt am 12.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Mehr als 500 Manager, Geschäftsführer und andere Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft nutzen derzeit die Kulisse der Hanse Sail, um Kontakte aufzufrischen oder neu zu knüpfen. Sie sind Gäste des Wirtschaftstreffs Business meets Hanse Sail, der gestern mit einem Empfang von Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos), Sail-Chef Holger Bellgardt und Roger Lewentz (SPD), Innenminister des Partnerlandes Rheinland-Pfalz, in der Halle 207 eröffnet wurde. Lewentz sprang für Außenminister Sigmar Gabriel ein, der seinen Auftritt kurzfristig abgesagt hatte.

Das Ziel des Formats ist klar, so Rostock Business-Chef Christian Weiß: „Wir versprechen uns von diesem Event, Standortwerbung zu betreiben und Unternehmern eine Entscheidung für Rostock einfacher zu machen.“ Dass dieses Konzept aufgeht, bestätigt Andreas Weingartner von der Fluggesellschaft BMI Regional. Er sagt: „Wir sind zum Networken und Stimmungseinfang hier.“ Das Forum sei eine gute Gelegenheit, Vertreter der Region kennenzulernen – und das in ganz ungezwungener Atmosphäre.

Das weiß auch Gernot Potz von der BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu schätzen. Er war bereits im vergangenen Jahr Gast des Forums und ist begeistert von dem Format. „Das ist eine angenehme Veranstaltung, bei der man viele bekannte, aber auch interessante neue Gesichter trifft“, so Potz. Cortronik-Gründer Prof. Klaus-Peter Schmitz zählt dabei zu den bekannten Gesichtern. Er nutze das Forum neben der Kontaktpflege auch dafür, neue Projekte zu initiieren. „Im Land kennen sich fast alle, deswegen sind die Wege sehr kurz“, erklärt er und lobt die Organisatoren der Sail: „In Rostock sind Menschen am Werk, die es einfach können.“

Einer von ihnen ist Bellgardt. Er freut sich insbesondere über die drei russischen Schiffe „Mir“, „Sedov“ und „Krusenstern“ am Warnemünder Kai: „Das ist ein Zeichen von russischer Seite, dass man an guten nachbarschaftlichen und vor allem wirtschaftlichen Beziehungen interessiert ist.“ Laut OB Methling beruht das auf Gegenseitigkeit. „Mecklenburg-Vorpommern wird im Oktober 2018 seinen dritten Russlandtag durchführen“, kündigt er an.

Zur nächsten Sail hat er zudem alle Marinehauptstädte der Welt eingeladen, „von Norfolk über Turku und Bizerte bis nach China, Saudi-Arabien und selbst den Iran“.

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