Baugeschehen : WG Warnow feiert Richtfest auf Ex-Polizeirevier

Den Richtspruch übernehmen die Zimmerer Daniel Pischke (l.) und Veit Grothkopf.
Den Richtspruch übernehmen die Zimmerer Daniel Pischke (l.) und Veit Grothkopf.

Zum Jahreswechsel ziehen die ersten Hausbewohner in Dierkow ein #wirkoennenrichtig

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26. November 2017, 16:00 Uhr

Denise und Robert Beyer sind die Ersten, die am 1. Januar ihre Mietshaushälfte im Heidmüllerweg beziehen können. Vorgestern verschafften sich die beiden beim Richtfest einen Überblick von ihrem neuen Zuhause. Für 6,9 Millionen Euro baut die Wohnungsgenossenschaft (WG) Warnow vier Einzelhäuser mit je zwei 4- bis 4,5-Raum-Wohnungen sowie zehn Doppelhaushälften mit je zwei Dreizimmerwohnungen auf dem Gelände des ehemaligen Polizeireviers.

„Beworben haben wir uns letztes Jahr im Juli“, sagen die bisherigen Toitenwinkler und ergänzen: „Wir wollten gerne bei der WG Warnow bleiben und können jetzt sogar unseren Hauswart behalten.“ Künftig stehen ihnen in ihrer Erdgeschosswohnung 92 Quadratmeter verteilt auf vier Zimmer zur Verfügung. Außerdem können sie die Terrasse nutzen. „Das sind Häuser, die haben Charakter“, sagt Thomas Paulus, Prokurist der WG Warnow. Ihr Stil mit hochwertigem Klinker und flachen Dachziegeln orientiere sich an der umliegenden Bebauung. „Beim Energiekonzept haben wir uns nach 17 bis 20 durchgespielten Varianten für Erdwärmepumpen entschieden“, erklärt Paulus. Für die Platzierung der Sonden sei bis in 100 Meter Tiefe gebohrt worden.

Darüber hinaus hat die Genossenschaft die Erschließungsstraße inklusive Strom-, Telekommunikations- und Wasseranschlüssen komplett neu bauen müssen, so Paulus. Das sei ebenso ungewöhnlich wie die eher kleinteiligen Häuser. „Sonst bauen Genossenschaften eher in die Höhe“, sagt der Prokurist. Auch Andreas Breitner vom Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen bestätigt: „Dieses Bauprojekt ist wirklich eine Ausnahme.“ Das gelte insbesondere für die nur zweijährige Zeit vom Grundstückskauf bis zum Abschluss.

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