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Warnemünde : Von Club bis zum Spielplatz

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Schüler haben Ostseebad und Hohe Düne ins Visier genommen. Vorschläge fließen ins Strukturkonzept ein #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 13.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Die Ideen der Kinder und Jugendlichen aus Warnemünde sollen bei der Fortschreibung des Strukturkonzeptes für das Ostseebad berücksichtigt werden. Über eine kinder- und jugendgerechte Ortsteilentwicklung informierte daher Wolfgang Oehler vom Büro für Stadt- und Regionalentwicklung (BSR) am Dienstag im Ortsbeirat.

Mit der Planung des Spielplatzes Arankawiesen-Park ist ein konkretes Beispiel für die Beteiligung von Schülern der Heinrich-Heine- und der Ecolea-Schule angeschoben worden. „Da sind wir auf einem sehr guten Wege“, ergänzt Angelika Stiemer, Rostocks Koordinatorin für Kinder und Familien. Die Planungen laufen bereits. Die Koordinatorin erhofft sich, dass nach dem Zuschlag für das Planungsbüro Hamann mit dem Konzept Wirbelwind die Kinder und Jugendlichen weiter bei der Umsetzung mit eingezogen werden.

Oehler informierte in dem Zusammenhang, dass vor einiger Zeit ein viertägiger Workshop mit Schülern der Ecolea-Schule veranstaltet wurde. Dabei haben die 65 Mädchen und Jungen zwölf Quartiere ins Blickfeld genommen. Zehn davon befinden sich in Warnemünde, zwei in Hohe Düne. 30 Prozent der Workshop-Teilnehmer leben in Warnemünde, 55 in den umliegenden Vierteln und 15 Prozent stammen aus dem Rostocker Umland.

Obwohl es in Warnemünde den Fischereikutterverein Jugend zur See gibt, fehlt den jungen Leuten ein richtiger Jugendclub, der noch mehr Platz und Möglichkeiten bietet. Das deckt sich mit den Wünschen der älteren Warnemünder, die schon lange auf ein Begegnungszentrum hoffen.

Zu den Wünschen zählt weiterhin eine Hüpfburg und eine Wasserrutsche am Strand. Zudem wünschen sich die jungen Leute das Ostseebad bunter. Und auch sicherer. Deshalb plädierten einige für einen beleuchteten und sicheren Fahrradüberweg in der Parkstraße.

Auch das Parkplatzproblem haben die jungen Leute auf den Schirm genommen. Ihr Vorschlag: Eine Quartiersgarage Am Markt. Bei den Recherchen spielte auch das Umfeld des Bahnhofes eine Rolle. „Da wünschen sich viele eine Aufwertung des Platzes und eine Veränderung des Fußgängertunnels“, sagt Oehler.

Für die untersuchten Quartiere Molenfeuer und an der Stadtautobahn tauchen auf der Wunschliste der Schüler die Errichtung einer Kita mit Spielplatz auf. Insgesamt wurden auch ganz praktische Alltagsvorschläge wie mehr Mülleimer im Stadtteil aufgelistet.

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