Vier Verletzte in Hohe Düne : Video: Hubschrauberabsturz in Rostock

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Foto: Stefan Tretropp

Hubschrauber berührt beim Landeanflug von Rostocker Nobelmeile „Hohe Düne“ einen Laternenmast und stürzt ab #wirkoennenrichtig

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02. Juni 2017, 18:30 Uhr

Im Nobelviertel Hohe Düne an  der Yachthafenresidenz ist am frühen Freitagabend ein Hubschrauber abgestürzt. Die Rostocker Rettungsdienste kamen zu einem Großeinsatz zusammen.

Der Unfall ereignete sich gegen 17.30 Uhr. „Beim Landeanflug ist der Hubschrauber mit einem Mast kollidiert“, sagt Torsten Sprotte von der Leitstelle der Polizei. Ein Rotorblatt soll sich laut Augenzeugen am Laternenmast verfangen haben, sodass die Maschine ins Trudeln geriet.   Er sei für den Piloten nicht mehr zu steuern gewesen und abgestürzt. Der Helikopter vom Typ Raven 2 sei dabei „auf die Seite gestürzt und in zwei Teile – Heck und Kabine – zerbrochen“, so Sprotte.

Pilot und zwei aus Brandenburg stammende Fluggäste wurden trotz der schweren Zerstörung des Luftfahrzeugs nur leicht verletzt. Doch auch nicht direkt Beteiligte wurden vom Unglück in Mitleidenschaft gezogen. Beim Absturz stand ein Hafenmeister am Boden – er genehmigt alle An- und Abflüge am hauseigenen Landeplatz, den seit 2008 Berufspiloten und Hobbypiloten anfliegen dürfen. Der Mann wurde von umherfliegenden Trümmerteilen getroffen und dabei ebenfalls verletzt.

Feuerwehr und Rettungsdienste rückten mit einem Großaufgebot zur Unfallstelle aus. Für die Ermittlungen ist die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen aus Braunschweig zuständig. Die Unfallstelle selbst wurde durch Beamte des Polizeireviers Dierkow sowie wasserseitig durch ein Küstenstreifenboot der Wasserschutzpolizei abgesperrt. Weiterhin kam der Polizeihubschrauber zur Begutachtung der Unfallstelle aus der Luft zum Einsatz.

Gegen 20:30 Uhr, nach dem Abtransport des Hubschrauberwracks, wurde die Unfallstelle freigegeben.

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